Memmingen/Riessersee

Eishockey: Mit breiter Brust nach Garmisch

MM Eishockey DEB-Oberliga ECDC Memmingen Indians - EV Füssen 2:3

MM Eishockey DEB-Oberliga ECDC Memmingen Indians - EV Füssen 2:3

Bild: SIEGFRIED REBHAN

MM Eishockey DEB-Oberliga ECDC Memmingen Indians - EV Füssen 2:3

Bild: SIEGFRIED REBHAN

Der SC Riessersee ist für den ECDC kein Angstgegner mehr
Von mfr
17.01.2020 | Stand: 16:00 Uhr

Beim SC Riessersee (SCR) tritt Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen am Sonntagabend an. Nachdem die Indians ihren Angstgegner zum Ende der Hauptrunde zweimal besiegt haben (4:3 nach Verlängerung beziehungsweise 5:4 nach Penaltyschießen), fahren sie mit breiter Brust nach Garmisch-Partenkirchen. Die Begegnung in der Meisterrunde beginnt um 18 Uhr.

Der SCR ist mittlerweile dort angekommen, wo ihn viele Experten bereits vor der Saison vermutet hatten. Unter den Top Vier der Liga waren die Garmischer einige Zeit lang nicht zu finden, nun aber haben sie sich in der Tabelle kontinuierlich nach oben gearbeitet. Das von George Kink trainierte Team kann auf einige sehr starke Spieler zurückgreifen. Aufgrund der sehr produktiven Zusammenarbeit mit Red Bull München weichen die Aufstellungen aber regelmäßig voneinander ab, sodass auch die teils wechselhaften Ergebnisse zu erklären sind.

Nun scheint sich das Team aber gefunden zu haben. Seit den beiden Niederlagen in der Verlängerung gegen die Indians Ende Dezember kamen vier Siege in fünf Spielen hinzu. Füssen, Regensburg, Peiting und Lindau wurden allesamt besiegt, der Start ins neue Jahr verlief also durchaus positiv.

Der SCR kann mit Eetu-Ville Arkiomaa auf einen bärenstarken Kontingentspieler zurückgreifen, nur Brad Snetsinger vom ECDC hat bislang ligaweit mehr Scorerpunkte gesammelt. Neben dem gefährlichen Finnen bieten die Oberbayern außerdem die erfahrenen Uli Maurer, Florian Vollmer sowie Victor Östling auf, welche von starken, jungen Spielern in der Offensive ergänzt werden.

In der Abwehr lief zuletzt der brandgefährliche Emil Quaas wieder für die Werdenfelser auf. Mit Simon Mayr kam außerdem ein Neuzugang aus Kaufbeuren nach Garmisch. Auch Silvan Heiß, Jannick Woidtke und Sean Morgan stehen für gute Defensivarbeit. Das größte Upgrade seit dem letzten Vergleich mit den Memmingern gibt es aber vermutlich im Tor des SCR zu sehen: Daniel Fießinger kehrte von einem längeren Gastspiel in der DEL mit immerhin elf Einsätzen zurück und hütete in einigen der vergangenen Partien wieder das Tor der Blau-Weißen.

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