Eröffnung

Freie Fahrt: Die Kreisstraße MN 32 ist freigegeben

Bei der Verkehrsfreigabe der Kreisstraße MN 32 zwischen Markt Rettenbach und Gottenau (von links): Pfarrer Guido Beck, Hermann Simon (Zweiter Bürgermeister), Peter Groll (Firma Kutter), Martin Schwank (Tiefbau Landratsamt Unterallgäu), Rainer Rogg (Firma Kutter), Sebastian Klinger (Ingenieurbüro Klinger), Martin Hatzelmann (Bürgermeister Markt Rettenbach), Stefan Reßle (Ingenieurbüro Klinger), Landrat Alex Eder, Johannes Rauner (Regierung von Schwaben), Volker Müller (Firma Kutter), Walter Pleiner (Sachgebietsleiter Tiefbau), Ulrich Kreuzer und Karl-Heinz Eierle vom Tiefbau.

Bei der Verkehrsfreigabe der Kreisstraße MN 32 zwischen Markt Rettenbach und Gottenau (von links): Pfarrer Guido Beck, Hermann Simon (Zweiter Bürgermeister), Peter Groll (Firma Kutter), Martin Schwank (Tiefbau Landratsamt Unterallgäu), Rainer Rogg (Firma Kutter), Sebastian Klinger (Ingenieurbüro Klinger), Martin Hatzelmann (Bürgermeister Markt Rettenbach), Stefan Reßle (Ingenieurbüro Klinger), Landrat Alex Eder, Johannes Rauner (Regierung von Schwaben), Volker Müller (Firma Kutter), Walter Pleiner (Sachgebietsleiter Tiefbau), Ulrich Kreuzer und Karl-Heinz Eierle vom Tiefbau.

Bild: Franz Kustermann

Bei der Verkehrsfreigabe der Kreisstraße MN 32 zwischen Markt Rettenbach und Gottenau (von links): Pfarrer Guido Beck, Hermann Simon (Zweiter Bürgermeister), Peter Groll (Firma Kutter), Martin Schwank (Tiefbau Landratsamt Unterallgäu), Rainer Rogg (Firma Kutter), Sebastian Klinger (Ingenieurbüro Klinger), Martin Hatzelmann (Bürgermeister Markt Rettenbach), Stefan Reßle (Ingenieurbüro Klinger), Landrat Alex Eder, Johannes Rauner (Regierung von Schwaben), Volker Müller (Firma Kutter), Walter Pleiner (Sachgebietsleiter Tiefbau), Ulrich Kreuzer und Karl-Heinz Eierle vom Tiefbau.

Bild: Franz Kustermann

Die Verbindung zwischen Markt Rettenbach und Gottenau ist geöffnet. Welche Kosten die Kommune tragen muss und welche Projekte parallel dazu umgesetzt wurden.
21.06.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Erst ein paar Tage neu im Amt des Ersten Bürgermeisters von Markt Rettenbach ergriff im Mai 2020 Martin Hatzelmann die Chance zur Verbesserung der Verkehrssituation zwischen der Marktgemeinde und Gottenau: Nach sieben Monaten Bauzeit wurde das 2,2 Millionen-Projekt nun von Pfarrer Guido Beck gesegnet und von Landrat Alex Eder für den Verkehr freigegeben.

Neuausbau auf einer LÄnge von 1,5 Kilometern

Dabei wurde nicht nur die Kreisstraße auf einer Länge von 1,5 Kilometer neu ausgebaut: Die Marktgemeinde verlegte ihre Wasser- und Kanalleitungen in dem 400 Meter langem Teilstück von der Ortsmitte bis zum Verbrauchermarktzentrum neu. Zudem wurde auch ein beidseitiger Gehsteig etabliert. Den 20 Grundstückseigentümern ist es zu verdanken, dass bis nach Gottenau – getrennt durch einen Grünstreifen – auch ein neuer, 2,5 Meter breiter Geh- und Radweg geschaffen werden konnte. Von den Gesamtkosten trägt der Landkreis etwa 1,9 Millionen Euro.

Die Kosten trägt die Marktgemeinde

Die Marktgemeinde finanziert die innerörtlichen Gehwege sowie die Kanal- und Wasserleitung. Zudem beteiligt sich die Kommune mit einem Fünftel an den Kosten für die Verkehrsinseln. Laut Gemeindechef Hatzelmann ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Schüler, die diesen Bereich oft queren. Die Regierung von Schwaben hat für den Straßen- und Gehwegeausbau einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten bewilligt. Für den Geh- und Radweg nach Gottenau konnte die bis zu 80-prozentige Finanzhilfe aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ in Anspruch genommen werden. Den Restbetrag tragen der Landkreis Unterallgäu und die Marktgemeinde je zur Hälfte.

Landrat Alex Eder: "Schönes Stück Straße"

Landrat Alex Eder freute sich über das „schöne Stück Straße“, das in Markt Rettenbach und Gottenau mit Mittelinseln verbessert werden konnte. Der straßenbegleitende Radweg schaffe – wie im Radwegekonzept des Landkreises vorgesehen – einen echten Lückenschluss, der die Verkehrsarten voneinander trennt: Das „Finanzielle“ war dabei nicht das Hauptproblem; dies sei nämlich der Grunderwerb: 20 verschiedene Eigentümer müsse man erst einmal zur Abtretung des erforderlichen Grundes bringen, sagte der Landrat.

Projekt konsequent angegangen

Hatzelmann freute sich, dass dieses Projekt so konsequent angegangen wurde: damit die Fußgänger und Schüler die Verbrauchermärkte nun verkehrssicher erreichen können. Bei dem für den Geh- und Radweg nötigen Grunderwerb konnten die allermeisten Bürger davon überzeugt werden, dass es „eine gute, notwendige und richtige Sache ist, einen Geh- und Radweg auch an der Straße zu bauen“. Der bereits bestehende Feld- und Wirtschaftsweg an der Günz werde eher touristisch in der Freizeit genutzt. Wer von A nach B fahren möchte, nimmt nämlich immer den kürzesten Weg, so der Bürgermeister. Wenn direkt an der Straße kein Weg ist, dann fahre man auf der viel befahrenen Straße. In bester Zusammenarbeit aller wurde stets relativ kurzfristig konstruktiv und pragmatisch nach Lösungen gesucht und diese unbürokratisch umgesetzt, sagte Hatzelmann.

Ressoucen-schonend arbeiten

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Kutter-Chef Peter Groll freute sich ebenso: „Wenn man von der Baustelle nichts hört, dann läufts gut.“ Bauleiter Rainer Rogg regte an, den Radweg in Richtung Erkheim weiterzubauen. In dem fertiggestellten Teilstück sei die Straße besonders „Ressourcen-schonend“ gebaut worden: Das teerhaltige Material konnte von der Firma in der Mischanlage aufbereitet und im neuen Straßenkörper wieder eingebaut werden. Bei dem „Musterbeispiel“ hat die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hervorragend funktioniert, so Rogg.

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