Corona-Impfung

Impf-Standorte in Memmingen und im Unterallgäu bleiben vorerst zu

Die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen können nicht wie geplant am Mittwoch eröffnen. Grund sind Lieferprobleme bei Biontech/Pfizer. In unserem Bild ist das Impfzentrum in Marktoberdorf zu sehen.

Die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen können nicht wie geplant am Mittwoch eröffnen. Grund sind Lieferprobleme bei Biontech/Pfizer. In unserem Bild ist das Impfzentrum in Marktoberdorf zu sehen.

Bild: Mathias Wild

Die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen können nicht wie geplant am Mittwoch eröffnen. Grund sind Lieferprobleme bei Biontech/Pfizer. In unserem Bild ist das Impfzentrum in Marktoberdorf zu sehen.

Bild: Mathias Wild

Die Impf-Standorte in Memmingen und Bad Wörishofen sollten am Mittwoch eröffnen. Das muss nun verschoben werden. Die Hintergründe.
18.01.2021 | Stand: 15:43 Uhr

Das Impfzentrum Unterallgäu-Memmingen kann nicht wie geplant am Mittwoch eröffnen. Als Grund führen das Landratsamt Unterallgäu und die Stadt Memmingen Lieferprobleme beim Hersteller Biontech/Pfizer an.

Demnach muss der derzeit noch verfügbare Impfstoff für die Zweitimpfung reserviert werden, die in drei Wochen erfolgt. Nur mit einer zweiten Dosis kann der komplette Impfschutz bei den bereits einmal Geimpften gewährleistet werden. Dabei handelt es sich nach Angaben der Behörden vor allem um Bewohner und Mitarbeiter von Seniorenheimen.

Landratsamt Unterallgäu und Stadt Memmingen teilen Eröffnungstermin der Impf-Standorte mit

Sollte trotz Lieferprobleme Impfstoff übrigbleiben, wollen die Stadt Memmingen und das Landratsamt die Impf-Standorte in Memmingen und Bad Wörishofen öffnen. Wann das der Fall sein wird, teilen das Landratsamt und die Stadt Memmingen mit, sobald der Termin feststeht. "Außerdem werden dann die ersten Bürger über 80 Jahre zur Impfung ins Impfzentrum eingeladen", heißt es in der Mitteilung. Voraussichtlich werde das sehr kurzfristig passieren. Feststehe bereits, dass der Umfang der Impfungen deutlich reduziert sein wird.

Theoretisch können den Behörden zufolge im Impfzentrum Unterallgäu-Memmingen täglich 1.200 Menschen geimpft werden, das hieße 8.400 pro Woche. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass genügend Impfstoff zur Verfügung steht. "Wenn ausreichend Impfdosen vorhanden wären, könnten an jedem der beiden Standorte zunächst täglich 300 Erstimpfungen erfolgen."

Nach drei Wochen könne jeweils eine zweite Impfstrecke in Betrieb gehen, an der pro Tag zusätzlich 300 Zweitimpfungen vorgenommen werden. Das wären dann 600 Impfungen pro Tag sowohl in Memmingen als auch in Bad Wörishofen, erklären die Behörden.

Etwa 4.000 Menschen erhielten im Unterallgäu und Memmingen bereits eine Corona-Impfung

Lesen Sie auch
Weil Biontech/Pfizer nicht liefern kann, ist die für gestern geplante Eröffnung des Impfzentrums in Bad Wörishofen abgesagt worden.
Impfzentrum

Eröffnung des Unterallgäuer Impfzentrums ist geplatzt

Seit dem Impfstart am 27. Dezember erhielten im Unterallgäu und Memmingen offenbar insgesamt etwa 4.000 Menschen eine Impfung. Dafür registrieren kann man sich seit einer Woche im Internet. Hier kann sich jeder für eine Impfung vormerken lassen - unabhängig vom Alter oder anderen Kriterien.

Die Termine werden dann nach der vorgegebenen Reihenfolge vergeben, wenn Impfungen möglich sind. Wer keinen Internetanschluss hat oder auch niemand, der bei der Online-Registrierung helfen könnte, kann sich auch telefonisch im Impfzentrum anmelden unter der Telefonnummer 08247/909910.

Lesen Sie auch: Impfteams stehen am Klinikum Kaufbeuren für Mitarbeiter bereit