Kinderbuch

Diese Memmingerin ist im Notfall mit Blaulicht im Einsatz, in der Freizeit Kinderbuchautorin

Hauptberuflich ist Rebecca Martin Notfallsanitäterin – eine Leidenschaft hat sie aber auch fürs Schreiben: So entstand das Kinderbuch „Gustav und die verschwundenen Erdbeeren“.

Hauptberuflich ist Rebecca Martin Notfallsanitäterin – eine Leidenschaft hat sie aber auch fürs Schreiben: So entstand das Kinderbuch „Gustav und die verschwundenen Erdbeeren“.

Bild: Merk

Hauptberuflich ist Rebecca Martin Notfallsanitäterin – eine Leidenschaft hat sie aber auch fürs Schreiben: So entstand das Kinderbuch „Gustav und die verschwundenen Erdbeeren“.

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Rebecca Martin ist Notfallsanitäterin bei den Maltesern, in der Freizeit schreibt die Memmingerin mit Begeisterung Bücher für Kinder.
25.05.2022 | Stand: 19:13 Uhr

Oma Lotti mit frischen, leckeren Erdbeeren überraschen: Dieser Plan der kleinen Eule Gustav misslingt durch ein Unglück gründlich und alle Früchte gehen verloren. Von den Abenteuern, in die sich Gustav bei der Suche dann verstrickt und von den Freunden, die er dabei trifft, handelt das Bilderbuch „Gustav und die verschwundenen Erdbeeren“ für Kinder bis sechs Jahre. Seine Autorin ist die 32-jährige Rebecca Martin aus Memmingen, im Hauptberuf Notfallsanitäte-rin in der Rettungswache der Mem-minger Malteser. Auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Kombination – und doch ein Glücksfall für die Kinder und die Autorin selbst.

Rebecca Martin aus Memmingen engagiert sich seit 17 Jahren ehrenamtlich in der Malteserjugend

Seit 17 Jahren engagiert sich Rebecca Martin ehrenamtlich in der Malteserjugend. Als Gruppenleiterin trug sie Verantwortung für die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Auch in den Augsburger Diözesanvorstand wurde sie für den Bereich Jugendarbeit gewählt. Die Arbeit in der Malteserjugend und die geleisteten Sanitätsdienste führten sie schließlich zu ihrem Beruf als Notfallsanitäterin.

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Schon früh entdeckte sie aber auch ihre Leidenschaft für Erzählungen und für das Schreiben von Geschichten. Den Anfang machten drei Kurzgeschichten für Kleinkinder, mit denen sie auch bei einem Wettbewerb gewann. Dadurch angespornt hat sie nun ihr erstes Kindertaschenbuch herausgeben. Eigentlich war die Geschichte von Eule Gustav für ihr Patenkind gedacht – doch Freunde motivierten sie, die Erzählung über einen Verlag herauszugeben: als Bilder- und Mitmachbuch für Kleinkinder, zum Entdecken, Vorlesen und Spielen.

Rebessa Martin arbeitet bereits an neuen Büchern

Von der Existenz des Taschenbuches erfuhr zufällig die Kita-Gruppe „kleine Eule“ der Gemeinde Memmingerberg. Für den „Namensvetter“ die Patenschaft zu übernehmen, lag für die Kinder und Gruppenleiterinnen nah. Für die offizielle Übernahme der Patenschaft hatte die Autorin eigens kleine Papiereulen für die Kinder gebastelt.

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Inzwischen arbeitet Rebecca Martin bereits an neuen Büchern: „Ich schreibe im Moment an einem Fantasy-Roman für Jugendliche, der in London spielt. Auch eine Fortsetzung zu den Abenteuern meiner Eule Gustav soll es geben.“

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