Ottobeuren/Mindelheim

Top-Torschützin außer Gefecht

Handball-Bezirksoberliga Ottobeurer Damen verlieren in Mindelheim mit 20:25. Melanie Würsig erzielt die Hälfte der Ottobeurer Treffer – und verletzt sich kurz vor dem Abpfiff
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Von csc
15.01.2020 | Stand: 16:22 Uhr

Mit einem kollektiven Totalausfall sind die Handballerinnen des TSV Ottobeuren (TSVO) in das Unterallgäu-Derby in Mindelheim gestartet. Nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd fehlte am Ende die letzte Konsequenz. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Allgäuer Vereine entschied demnach der TSV Mindelheim (Tabellensechster) mit 25:20 (11:9) zu seinen Gunsten. Durch diese Niederlage bleiben die TSVO-Damen Vorletzte.

Nach neun Minuten lagen sie gegen Mindelheim bereits mit 0:4 zurück. Erst nach mehr als zehn Minuten erzielte Anna Keck den ersten Treffer für ihr Team. Danach ging es seitens der Ottobeurerinnen verhalten weiter. Hektische Abschlüsse und unplatzierte Würfe verschlechterten die Situation. Die Mindelheimerinnen konnten so ihre Führung ungestört weiter ausbauen und lagen zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren vorne (11:4).

Dann wachten die Gäste langsam auf und arbeiteten endlich im Verbund. Durch schnelles Tempo in der Offensive machte das von Roman Polyfka trainierte Team in den letzten Minuten vor der Halbzeit Tor um Tor gut. Zur Pause verkürzte die Mannschaft den Rückstand sogar auf 9:11. Zu Beginn der zweiten Halbzeit lieferten sich die Unterallgäuer Teams nun endlich ein Derby auf Augenhöhe. In der 40. Spielminute gingen die Ottobeurerinnen erstmals in dieser Partie mit einem Tor in Führung (14:13). Sechs Zwei-Minuten-Strafen gegen die TSVO-Damen brachen ihnen aber letztendlich das Genick. Die Mannschaft kämpfte in diesen Minuten zwar hart und lieferte mit teilweise lediglich vier Spielerinnen auf dem Feld ein gutes Spiel ab. Am Ende reichte es aber nicht.

Es war insgesamt kein guter Tag für die Ottobeurer Handballerinnen. Kurz vor dem Abpfiff verletzte sich auch noch ihre Spielmacherin Melanie Würsig, die mit zehn Treffern die Hälfte der Ottobeurer Tore erzielt hatte, unglücklich. Jetzt heißt es für den TSVO: Kopf hoch, um in den letzten beiden Spielen der Hinrunde noch wichtige Punkte zu holen.

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