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Fellheim

Vor 80 Jahren in Fellheim: Juden wurden in Güterwaggons gesperrt und verschleppt

Als der Erinnerungsort Bahnhof Fellheim für die Allgemeinheit geöffnet wurde, enthüllten Agnes Keil und Peter Heel dort auch ein Kunstwerk. Eigentümer und Initiator Albrecht Schwedass (Bildmitte) legte Blumen nieder.

Als der Erinnerungsort Bahnhof Fellheim für die Allgemeinheit geöffnet wurde, enthüllten Agnes Keil und Peter Heel dort auch ein Kunstwerk. Eigentümer und Initiator Albrecht Schwedass (Bildmitte) legte Blumen nieder.

Bild: Siegfried Rebhan

Als der Erinnerungsort Bahnhof Fellheim für die Allgemeinheit geöffnet wurde, enthüllten Agnes Keil und Peter Heel dort auch ein Kunstwerk. Eigentümer und Initiator Albrecht Schwedass (Bildmitte) legte Blumen nieder.

Bild: Siegfried Rebhan

Vor 80 Jahren wurden vom Bahnhof Fellheim aus Juden aus der Gemeinde und aus Memmingen verschleppt. Nun ist ein Erinnerungsort dem Gedenken an sie gewidmet.
29.07.2022 | Stand: 05:45 Uhr

Der Weg wird immer schmaler, führt hinein zwischen zwei hochaufragende Wände – ins Ungewisse. Daneben ein gepackter Koffer. Jene, denen das Kunstwerk von Agnes Keil und Peter Heel gewidmet ist, kehrten nicht zurück: Als Teil des neu geschaffenen Erinnerungsorts Bahnhof Fellheim soll die Skulptur das Gedenken an Memminger und Fellheimer Juden wach halten, die von hier aus durch das NS-Regime deportiert wurden.