Handyempfang

Vodafone will in Fellheim einen Mobilfunk-Sendemasten aufstellen

Der Mobilfunkanbieter Vodafone will in Fellheim einen neuen Sendemast aufstellen.

Der Mobilfunkanbieter Vodafone will in Fellheim einen neuen Sendemast aufstellen.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Der Mobilfunkanbieter Vodafone will in Fellheim einen neuen Sendemast aufstellen.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Der Fellheimer Gemeinderat will Vodafone bei dem Prozess begleiten. Wieso von dem Sendemasten auch Bahnreisende profitieren könnten.

18.08.2020 | Stand: 12:08 Uhr

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone möchte in Fellheim einen Mobilfunksendemasten errichten. Mit dieser Anfrage hatte der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung kein einfaches Thema auf den Tisch bekommen. Das Ratsgremium hat aber zugestimmt, dass es sich an der Standortsuche beteiligt.

Bürgermeister Reinhard Schaupp erläuterte, dass der Netzbetreiber im Ortsbereich von Fellheim Bedarf für einen Lückenschluss im Mobilfunknetz hat. Dabei gehe es auch darum, die Mobilfunkversorgung für Bahnreisende auf der Strecke Ulm-Kempten zu verbessern. Der Wunschstandort soll sich in Nähe der Bahnlinie am östlichen Ortsrand befinden.

Bau des Mobilfunkmasten in Fellheim soll 2024 abgeschlossen sein

Schaupp betonte, dass das Vorhaben der Gesetzeslage entsprechend privilegiert ist und daher ohnehin durchgeführt wird. Der Bau des Mobilfundsendemasts soll im Jahr 2024 abgeschlossen sein. Die Gemeinderatsmitglieder haben sich einstimmig dahingehend geäußert, die Standortsuche zu begleiten. Die Rätegemeinschaft will dadurch soweit wie möglich Einfluss auf den künftigen Standort nehmen. Zuallererst gelte es darauf zu achten, dass sich der Standort nicht in direkter Nähe zu einer Wohnbebauung befindet. Auch dürfe die Anlage die Baugebietsbereiche entlang der Bahnlinie nicht beeinträchtigen.

Die Beteiligung an der Standortsuche hat laut dem Bürgermeister nicht unbedingt damit zu tun, dass der Gemeinderat das Vorhaben befürwortet: Doch würde das Gremium seine Unterstützung versagen, so könnte sich der Betreiber womöglich um einen privaten oder gewerblichen Standort bemühen und den Gemeinderat ohne vorherige Absprache mit einem Baugesuch konfrontieren. Schaupp erläuterte, dass der Freistaat mit seiner Mobilfunkrichtlinie derartige Vorhaben unterstützt und Lückenschlüsse vorantreiben möchte. Der Gemeinderat hat nun einige Wochen Zeit, Standortvorschläge zu machen.