MM-Steinheim

Zehntstadel-Umbau kommt voran

MM Zehntstadel

MM Zehntstadel

Bild: Stadtverwaltung Memmingen

MM Zehntstadel

Bild: Stadtverwaltung Memmingen

Bauprojekt Bis Ende März soll das neue Dorfgemeinschaftshaus in Steinheim fertig sein
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Von arz
26.12.2019 | Stand: 15:15 Uhr

Der Umbau des Zehntstadels in ein Dorfgemeinschaftshaus kommt in Steinheim planmäßig voran. Bis Ende März 2020 soll das historische und unter Denkmalschutz stehende Gebäude in der Ortsmitte fertig sein, bis Ende April die Fertigstellung der Außenanlagen, teilt die Stadtverwaltung aufMZ-Anfrage mit.

Demnach sind die Reparaturen und die statische Ertüchtigung des Dachwerks komplett abgeschlossen, die Bausicherungen konnten entfernt werden und die neuen Türen und Fenster sind zum größten Teil eingesetzt. Eingebaut ist auch die neue Geschossebene für den Musikprobenraum im Wirtschaftsteil und der neue Keller und die Bodenplatte sind erstellt.

Zudem sind unter anderem die Estricharbeiten im Obergeschoss und der Einbau der Entwässerungsgräben in den Außenanlagen abgeschlossen. Kurz vor der Vollendung stehen die Verlegearbeiten zur Entwässerung. Die Innenausbauten wie Schreinerarbeiten, Fertigstellung der Trockenbauwände, Putzarbeiten im Innenraum und die restlichen Verlegearbeiten der technischen Gewerke laufen noch. Die Fundamente für den Carport und die Außentreppe werden als Nächstes erstellt.

„Im Hintergrund finden Abstimmungen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bezüglich der zukünftigen Struktur des Außenputzes statt“, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Die Baukosten wurden 2015 mit etwa 3,7 Millionen Euro veranschlagt. Mehr als zwei Millionen Euro davon werden durch Zuschüsse gedeckt. Der Anteil der Stadt liegt bei 1,6 Millionen Euro. Oberbürgermeister Manfred Schilder rechnet wegen der gestiegenen Baupreise und der Inflation aber mit höheren Ausgaben. Er hofft darauf, dass die Zuschussgeber dies berücksichtigen. Das Baureferat ging Ende 2018 von einer etwa zehnprozentigen Erhöhung aus.

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Die Zehntstadel-Sanierung hatte die Bevölkerung in Gegner und Befürworter gespalten. 2016 kam es zu einem Bürgerentscheid. Dabei waren zwar 70 Prozent der teilnehmenden Wähler gegen eine Sanierung. Laut Gesetz hätten aber mindestens 6360 Wahlberechtigte gegen den Umbau stimmen müssen, damit der Entscheid Erfolg gehabt hätte. Es waren aber nur 5802. Die Wahlbeteiligung lag bei 26 Prozent.