Corona-Fälle im Allgäu

Zweiter Todesfall nach Corona-Ausbruch in Ottobeurer Pflegeheim

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Ottobeurer Pflegeheim ist eine zweite Person gestorben.

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Ottobeurer Pflegeheim ist eine zweite Person gestorben.

Bild: Christophe Gateau

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Ottobeurer Pflegeheim ist eine zweite Person gestorben.

Bild: Christophe Gateau

Die Corona-Fälle im Unterallgäu mehren sich. Nun sind auch ein Kindergarten und eine Grundschule betroffen.
21.09.2020 | Stand: 18:16 Uhr

Zweiter Todesfall in einer Senioreneinrichtung in Ottobeuren: Am Montag ist eine 75-jährige Bewohnerin verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Das berichtet das Landratsamt Unterallgäu. Die Frau musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Aktuell sind laut Gesundheitsamt noch drei weitere Bewohner der Einrichtung im Krankenhaus, der Zustand der anderen Senioren, die positiv getestet worden waren, ist derzeit stabil. Insgesamt waren zehn Mitarbeiter und 20 Bewohner der Senioreneinrichtung infiziert. Am Montag fand eine weitere Reihentestung in der kompletten Einrichtung statt. Treten keine Folgefälle auf, kann laut Gesundheitsamt ein Teil der Einrichtung wieder freigegeben werden. (Wie die Heimleitung mit der aktuellen Lage umgeht, erfahren Sie hier.)

Im Kindergarten Westerheim wurde eine zweite Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die gesamte Einrichtung ist derzeit geschlossen. Am Mittwoch findet ein weiterer Reihentest aller Mitarbeiter und Kinder statt.

Neuer Corona-Fall in der Grundschule Türkheim

Ein weiterer neuer Corona-Fall betrifft die Grundschule in Türkheim. Dort stehen nun eine zweite Klasse und mehrere Lehrkräfte unter Quarantäne. Auch Kontakte im Rahmen der Mittagsbetreuung wurden laut Gesundheitsamt vorsorglich isoliert. Weitere Tests finden am Dienstag statt. Die Maßnahmen werden angepasst, sobald die Ergebnisse vorliegen.

Aktuell sind 77 Unterallgäuer nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden seit Mitte März 440 Unterallgäuer positiv getestet. 17 von ihnen sind verstorben, 346 gelten als genesen. Die „7-Tage-Inzidenz“ für den Landkreis Unterallgäu liegt laut LGL aktuell bei 26,38.