Geschwindigkeits-Kontrollen

Allgäuer Autofahrer aufgepasst: Laser sind wieder voll im Einsatz

Bei Kontrollen kommen wieder öfter Radarpistolen zum Einsatz.

Bei Kontrollen kommen wieder öfter Radarpistolen zum Einsatz.

Bild: Matthias Becker (Symbol)

Bei Kontrollen kommen wieder öfter Radarpistolen zum Einsatz.

Bild: Matthias Becker (Symbol)

Zeitweise hatte die Polizei im Allgäu wegen Corona die Geschwindigkeits-Kontrollen mit Radarpistolen fast komplett eingestellt. Doch das ist inzwischen vorbei.
14.07.2022 | Stand: 05:45 Uhr

Um direkte Kontakte zu vermeiden, Infektionsketten zu unterbrechen und Bürger wie Beamte zu schützen, hat die Polizei zeitweise fast gänzlich auf Geschwindigkeitsmessungen mit der Laserpistole verzichtet. Denn bei dieser Art der Kontrolle werden die Autofahrer – wenn sie denn zu schnell unterwegs waren – direkt angehalten und am Straßenrand auf ihr Vergehen aufmerksam gemacht. Nachdem mittlerweile aber selbst große Veranstaltungen möglich sind, kontrolliert auch die Polizei wieder wie gewohnt.

Raser sollen gestoppt werden

Ziel der Messungen mit der Radarpistole ist es laut Polizeisprecher Dominic Geißler vor allem, auf Raser einzuwirken. „Wenn diese vor Ort angehalten und belehrt werden, ist der erzieherische Effekt viel größer, als wenn Wochen später ein Blitzerfoto per Post ins Haus flattert.“. Die Gefahren könnten so besser verdeutlicht werden, sagt Geißler. Im Sinne des Infektionsschutzes seien die Einsätze aber vorübergehend beispielsweise auf Unfallschwerpunkte reduziert worden. Inzwischen sind die Beamten wieder vermehrt unterwegs, mittlerweile fänden die Messungen wieder genauso regelmäßig statt wie früher. „Jede Dienststelle hat Zugriff auf ein Lasermessgerät, die Kontrollen gehören zur täglichen Routine der Streifen“, sagt Geißler.

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Wann ein Fahrverbot droht

Fahrer, die beim Rasen erwischt werden, müssen mitunter tief in die Tasche greifen. Wer innerorts zwischen 16 und 20 km/h zu schnell fährt, muss 70 Euro zahlen, außerorts sind es 60 Euro. Mit einem Fahrverbot rechnen muss, wer innerorts die erlaubte Geschwindigkeit um mehr als 31 km/h überschreitet. Außerhalb von Ortschaften liegt hier die Grenze bei 41 km/h.

Welche Strafen sonst noch drohen, steht im aktuellen Bußgeldkatalog 2022.

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