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"Wirklich sicher fühle ich mich noch nicht"

Rundgang zum "Freedom Day" in Kempten: Masken weg, Bedenken bleiben

„Man kann den Menschen wieder ins Gesicht sehen. Das habe ich am meisten vermisst“, sagt Verkäuferin Tanja Widholm in der Bäckerei Brommler in Kempten. Auch in der Kirche, im Kino, im Restaurant oder beim Osterbasteln sind Menschen zum sogenannten „Freedom Day“ ohne Maske unterwegs.

„Man kann den Menschen wieder ins Gesicht sehen. Das habe ich am meisten vermisst“, sagt Verkäuferin Tanja Widholm in der Bäckerei Brommler in Kempten. Auch in der Kirche, im Kino, im Restaurant oder beim Osterbasteln sind Menschen zum sogenannten „Freedom Day“ ohne Maske unterwegs.

Bild: Fotos: Ralf Lienert

„Man kann den Menschen wieder ins Gesicht sehen. Das habe ich am meisten vermisst“, sagt Verkäuferin Tanja Widholm in der Bäckerei Brommler in Kempten. Auch in der Kirche, im Kino, im Restaurant oder beim Osterbasteln sind Menschen zum sogenannten „Freedom Day“ ohne Maske unterwegs.

Bild: Fotos: Ralf Lienert

Kino, Stammtisch, Messe: Fast überall entfällt die Maskenpflicht. Für viele Menschen im Allgäu ein ungewohntes Gefühl – verbunden mit Freude oder Unbehagen.
04.04.2022 | Stand: 15:42 Uhr

„Ich freue mich auf die Arbeit ohne Maske“, sagt Nicolas Negrou. Der 21-Jährige will die Gäste im Wirtshaus „Zum Stift“ in Kempten an diesem Sonntagmittag ohne Mund-Nasenschutz bedienen – die Maskenpflicht, die seit April 2020 galt, ist nun passé. So ganz sicher ist sich Negrou aber noch nicht. Er sagt: „Noch ist es ruhig, aber wenn wir eine große Veranstaltung haben und es voll und eng ist, werde ich vermutlich bei der Maske bleiben.“ Bedenken, die sich bei einem Rundgang durch Kempten trotz Wegfall von Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen vielerorts zeigen.