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Parkverstöße und Staus

Tagesgäste und Kurzurlauber: Die Blechlawinen im Allgäu rollen weiter

Tagestourismus Oberstdorf Parken Reichenbach

Die Straße zwischen Reichenbach und Schöllang im Gemeindegebiet von Oberstdorf: Wenn der Wander-Parkplatz Gaisalpe am Ortsrand von Reichenbach voll belegt ist, parken Ausflügler auch verbotener Weise am Straßenrand. So wie am vergangenen Pfingst-Wochenende.

Bild: Michael Mang

Die Straße zwischen Reichenbach und Schöllang im Gemeindegebiet von Oberstdorf: Wenn der Wander-Parkplatz Gaisalpe am Ortsrand von Reichenbach voll belegt ist, parken Ausflügler auch verbotener Weise am Straßenrand. So wie am vergangenen Pfingst-Wochenende.

Bild: Michael Mang

Zugeparkte Straßen, blockierte Rettungswege: Der Tourismus-Druck im Allgäu bleibt hoch, es gibt enorme Verstöße. Die Gemeinden können nicht alles absperren.

02.07.2020 | Stand: 21:03 Uhr

Zugeparkte Straßen, blockierte Rettungswege, vollgestellte Hofeinfahrten, Wildcamper im Landschaftsschutzgebiet: Seit Bayern die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie gelockert hat, werden touristische Anziehungspunkte im Freistaat von einer Blechlawine überrollt. So seit Christi Himmelfahrt an Feiertagen und Wochenenden auch im Allgäu. An Pfingsten war es besonders schlimm. Die Polizei hat am vergangenen Sonntag allein am Großen Alpsee bei Immenstadt 180 Knöllchen verteilt, am Montag im Bereich der Oberstdorfer Ortsteile Reichenbach und Schöllang waren es 200. Genützt hat es nicht viel.

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