Wiedereröffnung

Das macht den Lindenberger Aussichtsturm so besonders

Der Ausblick vom Lindenberger Aussichtsturm aus.

Der Ausblick vom Lindenberger Aussichtsturm aus.

Bild: Caroline Mittermeier

Der Ausblick vom Lindenberger Aussichtsturm aus.

Bild: Caroline Mittermeier

Der Turm ist wieder geöffnet, nachdem er coronabedingt geschlossen war. Diese Besondersheiten bietet der Ausblick des über 100 Jahre alten Bauwerks.

21.08.2020 | Stand: 06:11 Uhr

Der Aussichtsturm auf dem Lindenberger Nadenberg ist wieder zugänglich. Bis vor Kurzem war er coronabedingt geschlossen. Jetzt müssen Besucher Abstand halten und Maske tragen. Das 1911 vom Verschönerungsverein errichtete Bauwerk bietet eine spektakuläre Rundumsicht. 47 Stufen führen auf eine Plattform. Zu sehen sind von dort, entsprechendes Wetter vorausgesetzt, sechs Länder: Bayern, Württemberg, Baden, Schweiz, Liechtenstein und Vorarlberg. Weil Achberg damals noch eine Enklave von Preußen war, war bei der Eröffnung gar von einem „Sieben-Länder-Blick“ die Rede.

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Der Lindenberger Aussichtsturm

Mäzene ermöglichten den Bau des Turms: Der Pferdegroßhändler Martino Huber kaufte das Gelände, die Baukosten steuerte Hutfabrikant Aurel Reich bei. Im Turm veranschaulichen Tafeln des Geschichts- und Museumsvereins die Geschichte des früheren Berliner Feriendorfes, das am Fuß des Turmes liegt. 1960 im Beisein von Willy Brandt eröffnet, hat das Dorf über Jahre dazu beigetragen, Lindenberg bundesweit bekannt zu machen. Heute ist es längst Geschichte.