Eishockey

Der EV-Lindau wird beim Heimspiel in die Knie gezwungen

Torwart Dominik Hattler gab beim Heimspiel des EV Lindau alles gegen die Rosenheimer. Er wurde von Florian Lüsch abgelöst, der nach abgesessener Spieldauerstrafe in den Kader zurückkehrte.

Torwart Dominik Hattler gab beim Heimspiel des EV Lindau alles gegen die Rosenheimer. Er wurde von Florian Lüsch abgelöst, der nach abgesessener Spieldauerstrafe in den Kader zurückkehrte.

Bild: Florian Wolf

Torwart Dominik Hattler gab beim Heimspiel des EV Lindau alles gegen die Rosenheimer. Er wurde von Florian Lüsch abgelöst, der nach abgesessener Spieldauerstrafe in den Kader zurückkehrte.

Bild: Florian Wolf

Der EV Lindau muss sich gegen den Tabellendritten Rosenheim geschlagen geben. Warum sich die Islanders trotz eines engagierten Spiels nicht behaupten konnten.
17.12.2020 | Stand: 06:30 Uhr

Mit einem enttäuschenden 1:5 (0:2, 1:1, 0:2) musste sich der EV Lindau gegen die Rosenheimer Starbulls geschlagen geben. Trotz eines hochmotivierten Spiels auf dem heimischen Eis konnten die Islanders kaum Zählbares auf die Tafel bringen. Eine Verschnaufpause bleibt der Mannschaft jedoch nicht. Bereits am morgigen Freitag ist sie um 20 Uhr in Deggendorf zu Gast und kämpft um den Tabellenerhalt.

Erstes Drittel: EV Lindau geht leer aus

Von Anfang an gaben beide Mannschaften ordentlich Gas. Die Islanders gingen gleich zu Beginn offensiv vor. Die Starbulls konnten den Angriff jedoch abwehren. In der fünften Spielminute waren es dann doch die Rosenheimer, die den ersten Treffer erzielten. Kyle Gibbons holte für die Oberbayern das erste Tor. Kurz darauf verwertete Simon Heidenreich einen schnellen Gegenangriff zum 2:0 für die Starbulls. Es brauchte diese zwei Treffer, um die Islanders wachzurütteln. Die Lindauer ergriffen die Initiative und drangen immer weiter in das gegnerische Spieldrittel vor. In der zehnten Minute gelang Alexander Dosch beinahe ein Treffer für die Islanders – der Puck traf jedoch den Pfosten. Bis zum Ende des ersten Drittels ging der EV Lindau leer aus. Die Defensive blieb jedoch genauso aufmerksam wie die Rosenheimer gefährlich.

Zu Beginn des zweiten Drittels zeigten sich die Rosenheimer stark auf dem Eis. Sie dominierten das Spiel. Die Lindauer ließen das jedoch nicht unbeantwortet und erkämpften sich ihre Spielanteile zurück. Corvin Wucher schoss ins Tor. Der Puck sprang jedoch gegen das Latteninnenkreuz und flog damit wieder aus dem Tor. In der 25. Minute holte Damian Schneider schließlich das erste Tor für die Islanders. Die Freude hielt jedoch nicht lang. Bereits eine Minute später bauten die Starbulls ihre Führung aus und erzielten den Ausgleichstreffer im zweiten Drittel. Curtis Leinweber schlug den Puck ins Ziel. Die erste Strafe ging an die Rosenheimer. Doch auch Lindauer Spieler mussten Ende des Drittels auf die Strafbank.

Trotz Rückstand: Die Lindauer Spieler sind hoch motiviert

Zum letzten Drittel kamen die Islanders trotz Rückstand hoch motiviert aus der Kabine. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel. Doch in der 45. Minute waren es erneut die Starbulls, die einen Treffer erzielten. Heidenreich schoss seine Mannschaft zum 4:1. Die Islanders kämpften weiter und ließen sich nicht unterkriegen. Einige Male schafften sie es gefährlich nahe an die Torlinie. Doch Starbulls-Torwart Andreas Mechel kratzte zwei Mal im letzten Moment den Puck von der Linie.

In der 56. Minute erzielte Tobias Meier schließlich das 5:1 für die Rosenheimer. Die Lindauer mussten sich nach dem kampfreichen und engagierten Spiel geschlagen geben. Während des Spiels gab es bei den Lindauern einen Wechsel in der Torhüterposition. Dominik Hattler verteidigte zu Beginn das Tor gegen die Rosenheimer. Er wurde von Florian Lüsch abgelöst, der nach abgesessener Spieldauerstrafe in den Kader zurückkehrte. (wa, gst)