Neues Programm

Die Bregenzer Festspiele bereiten den Opernsommer 2021 vor

Ob im nächsten Sommer alle Sitze der Tribüne an der Bregenzer Seebühne besetzt werden können, hängt davon ab, wie stark die Pandemie die Kultur noch beeinflusst.

Ob im nächsten Sommer alle Sitze der Tribüne an der Bregenzer Seebühne besetzt werden können, hängt davon ab, wie stark die Pandemie die Kultur noch beeinflusst.

Bild: Ingrid Grohe

Ob im nächsten Sommer alle Sitze der Tribüne an der Bregenzer Seebühne besetzt werden können, hängt davon ab, wie stark die Pandemie die Kultur noch beeinflusst.

Bild: Ingrid Grohe

Zwei Drittel der Karten für „Rigoletto“ auf der Seebühne sind gebucht. Ob 2021 tatsächlich über 200000 Menschen die Seeoper sehen, hängt von der Pandemielage ab.
11.11.2020 | Stand: 13:30 Uhr

Jeden November gehen die Bregenzer Festspiele mit ihren Plänen für den folgenden Sommer auf den Markt. Das soll auch in Pandemiezeiten so sein, versichert Pressesprecher Axel Renner. Eine große Programm-Pressekonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern internationaler Medien im Festspielhaus ist im Herbst des Corona-Jahres 2020 freilich nicht möglich. Stattdessen wird Intendantin Elisabeth Sobotka bei einer Online-Presseveranstaltung am 26. November darüber informieren, wie sie sich die Festspiele 2021 vorstellt. „Wir planen, nächstes Jahr zu spielen“, sagt Pressesprecher Renner auf Anfrage unserer Redaktion und ergänzt: „Wohl wissend, dass alles unter besonderen Rahmenbedingungen stattfinden wird.“

Nachfrage „etwas verhaltener“

Wer die Homepage der Bregenzer Festspiele durchforstet, findet Verdis „Rigoletto“ als Seeoper an 28 Abenden im Programm. 203000 Tickets sind insgesamt aufgelegt, rund 135000 davon bereits gebucht. Diese Nachfrage bewertet Festspielsprecher Axel Renner als gut, verglichen zu anderen Jahren sei sie „etwas verhaltener“. Er weist jedoch darauf hin, dass viele Rigoletto-Karten für das geplatzte Festival 2020 bereits fürs nächste Jahr umgetauscht wurden.

Ob im Sommer dann tatsächlich alle 7000 Zuschauersitze vor der Bregenzer Seebühne besetzt werden können, hänge von der Corona-Lage und den daraus folgenden Rahmenbedingungen für Kulturveranstaltungen ab, sagt Axel Renner. Aktuell gehen die Festspiel-Verantwortlichen davon aus. Renner: „Wir haben den Vorteil, dass wir unter freiem Himmel spielen.“

Vier Orchesterkonzerte

Neben der Seeoper stehen im Programm 2021 bereits die vier Orchesterkonzerte sowie die Oper im Festspielhaus fest. Hier soll „Nero“ von Arrigo Boito gegeben werden. Eine detaillierte Programmvorstellung in Anwesenheit von beteiligten Regisseuren und Sängerinnen planen die Festspiele laut Renner im Januar.