Lindenberg

Hallenbad: Stadt Lindenberg verkauft Einrichtung

Hallenbad Lindenberg

Unter anderem Liegen werden an interessierte Bürger verkauft.

Bild: Anna Kabus

Unter anderem Liegen werden an interessierte Bürger verkauft.

Bild: Anna Kabus

Vor dem Abriss des Gebäudes veräußert die Stadt bewegliche Dinge. Was es dabei alles zu haben gibt

04.06.2020 | Stand: 17:10 Uhr

Vor dem Abbruch des Hallenbades verkauft die Stadt etliche Einrichtungsgegenstände des Bades. Sie sind am Samstag, 6. Juni, von 14 bis 16 Uhr direkt vor Ort zu haben. „Der eine oder andere Bürger wird sich wohl ein Andenken an das Bad sichern“, sagt Bürgermeister Eric Ballerstedt.

Die 11500-Einwohnerstadt im Landkreis Lindau wird ein neues Hallenbad bauen. Das Zwölf-Millionen-Euro Projekt ist das teuerste Vorhaben in der Nachkriegsgeschichte Lindenbergs. Entstehen wird es an der Stelle des jetzigen Hallenbades. Dessen Rückbau bereitet die Stadt derzeit vor. Mit den Arbeiten im Inneren des Gebäudes soll im Juni begonnen werden. Wie angekündigt, veräußert die Stadt zuvor Einrichtungsgegenstände. „Es wäre schade, sie einfach zu entsorgen“, sagt Bürgermeister Eric Ballerstedt.

 

Einnahmen gehen an den TV Lindenberg

Zu haben sein werden bei der Auflösung des Bades bewegliche Gegenstände. Dazu gehören beispielsweise Liegen, Tische, Stühle und Beleuchtung aus der Cafeteria Auch die Startblöcke und verschiedene andere bewegliche Objekte veräußert die Stadt, aber keine festen Einbauten. Spinde hat die Stadt beispielsweise schon an die Wasserwacht Weiler abgegeben.

Die Gegenstände können nach Angaben der Stadt im Bereich der Cafeteria besichtigt und gegen Barzahlung mitgenommen werden. Der Erlös ist für den TV Lindenberg bestimmt. Das kommt nicht von ungefähr. Die Schwimmabteilung verliert bis zur Eröffnung des neuen Bades ihre Heim-Trainingsstätte.

 

Käufer müssen Abstand halten und Masken tragen

Für die Auflösung der Einrichtung gelten die üblichen Coronaregeln. Sprich: Es darf nur eine begrenzte Zahl an Personen gleichzeitig in die Cafeteria. Dort müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Deshalb bittet die Stadt alle Interessenten, Mundschutz und Handschuhe mitzubringen.

Und noch etwas sollten Besucher laut Stadtverwaltung berücksichtigen: Die Sanitäreinrichtungen des Bades stehen an diesem Termin nicht mehr zur Verfügung.