Bregenz

Nach "Ballermann"-Exzessen am Bodensee: Polizei kündigt intensivere Kontrollen am Seeufer an

In Bregenz werden am Seeufer intensivere Kontrollen durchgeführt. Damit will man Partys, Lärm und laute Musik eindämmen.

In Bregenz werden am Seeufer intensivere Kontrollen durchgeführt. Damit will man Partys, Lärm und laute Musik eindämmen.

Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolfoto, Archivfoto)

In Bregenz werden am Seeufer intensivere Kontrollen durchgeführt. Damit will man Partys, Lärm und laute Musik eindämmen.

Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolfoto, Archivfoto)

Lärm, laute Musik und Partys: Die Polizei in Bregenz hat angekündigt am Seeufer besonders streng zu kontrollieren. Auch Naturwächter sind im Einsatz.
12.08.2020 | Stand: 13:23 Uhr

Aufgrund der Urlaubszeit und des schönen Wetters sind die Bregenzer Uferbereiche derzeit stark frequentiert. Auch die Campingplätze sind besonders gefragt. Österreichische Medien berichten von Partyexzessen. Die Stadt Bregenz hat deshalb angekündigt, die Kontrollen am Seeufer zu intensivieren.

Speziell geschulte Beamte im Einsatz

In den Sommermonaten sind Polizei, Securities und eigens geschulte „Gemeinsam am See“-Teams unterwegs. Sie sensibilisieren Touristen und Einheimische, keinen Abfall zurückzulassen, Lärm und laute Musik zu vermeiden, Hunde an die Leine zu nehmen, kein offenes Feuer zu machen, am See nicht zu zelten und die Corona-bedingten Mindestabstände einzuhalten. Nach Angaben der Stadt Bregenz führten Sicherheitskräfte und Polizei vor Ort bereits an die 1000 Gespräche zur Bewusstseinsschaffung.

370 Anzeigen bei der Bregenzer Polizei

In den Naturschutzgebieten sind Naturwächter im Einsatz. Sie haben mittlerweile über 370 Anzeigen bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz eingebracht. Auch mit den Campingplätzen haben Stadt und Polizei in Bregenz Gespräche geführt.

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