Oberstaufen

Neubau der Lanzenbachbrücke läuft planmäßig

Mit dem Einbau der Behelfsbrücke ist ein wichtiger Schritt beim Brücken-Neubau in Oberstaufen geschafft.

Mit dem Einbau der Behelfsbrücke ist ein wichtiger Schritt beim Brücken-Neubau in Oberstaufen geschafft.

Bild: Olaf Winkler

Mit dem Einbau der Behelfsbrücke ist ein wichtiger Schritt beim Brücken-Neubau in Oberstaufen geschafft.

Bild: Olaf Winkler

Die Behelfsbrücke steht, nun folgt der Abriss: Rund um den Neubau der Lanzenbachbrücke in Oberstaufen läuft alles nach Plan.
16.09.2020 | Stand: 11:01 Uhr

Es ist neben dem Neubau der Sauna-Anlage am Freizeitbad „Aquaria“ das größte Bauprojekt, das die Marktgemeinde Oberstaufen heuer umsetzt: Der Neubau der Lanzenbachbrücke kostet circa 2,3 Millionen Euro. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, nachdem vor einigen Tagen eine Behelfsbrücke mit Hilfe von zwei Kränen eingesetzt worden ist.

Über die Lanzenbachbrücke fließt normalerweise viel Verkehr. Denn sie befindet sich im Verlauf der Gemeindestraße zwischen Steibis und der Talstation der Hochgratbahn. Im Moment sind deutlich weniger Pkw unterwegs, da die Bahn mitsamt des Parkplatzes aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen ist.

Wichtig für Alpbewirtschaftung

Wichtig war die Behelfsbrücke aus Sicht von Marktbaumeister Josef Aichele dennoch, denn über die Straße erfolgt auch die Versorgung des Alpgebietes rund um das Ehrenschwanger Tal. Und die Alpbewirtschaftung findet trotz der Corona-Krise auch heuer statt. Nicht zuletzt ist auch ein dauerhaft bewohntes Anwesen nur über die Brücke zu erreichen. Allerdings stellt Aichele fest: „Dass weniger Verkehr rollt, erleichtert natürlich die Arbeiten.“

Nachdem die Behelfsbrücke nun steht, plant die beauftragte Firma Oberall für die Woche nach Ostern den Abriss der bestehenden Brücke. Anschließend beginnen die Arbeiten an dem neuen Bauwerk. Es soll 28 Meter lang werden. Die Einzelstützweite beträgt 13,50 Meter.

Von den Baukosten in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro muss die Gemeinde allerdings nur einen Teil selbst finanzieren. 1,45 Millionen Euro sind an Zuschüssen vom Freistaat im Haushalt eingeplant.