Rolle rückwärts

Tischtennis: Verband verlängert Corona-Pause im Westallgäu

Die Tischtennisspieler aus dem Westallgäu (hier Simon Kleinhans von der SV Weiler) müssen doch noch pausieren.

Die Tischtennisspieler aus dem Westallgäu (hier Simon Kleinhans von der SV Weiler) müssen doch noch pausieren.

Bild: Thomas Gretler

Die Tischtennisspieler aus dem Westallgäu (hier Simon Kleinhans von der SV Weiler) müssen doch noch pausieren.

Bild: Thomas Gretler

Der württembergische Verband zieht kurz vor dem Neustart die Reißleine. Der Spielbetrieb liegt weiterhin auf Eis. Wie lange das gilt und was die Gründe sind.
13.01.2022 | Stand: 12:17 Uhr

Jetzt ist doch alles wieder ganz anders. Die Corona-Zwangspause für die Tischtennisspieler im Westallgäu wird verlängert. Das hat der württembergische Verband am Mittwoch den Vereinen mitgeteilt. Alle bis zum 31. Januar angesetzten Spiele werden abgesetzt. Das hat das TTBW-Präsidium angesichts der anhaltenden Corona-Situation einstimmig entschieden.

Weiler und Scheidegg hätten gespielt

Eigentlich hätten am Wochenende die ersten Spiele wieder stattfinden sollen – unter anderem mit Beteiligung aus Weiler und Scheidegg. Es waren Nachholtermine geplant für jene Partien, die vor Weihnachten pandemiebedingt abgesetzt worden waren. Doch nun hat der Verband erneut die Reißleine gezogen.

Die Punktspielrunde in den Verbands- und Bezirksspielklassen wird erneut unterbrochen. Alle bis zum 31. Januar angesetzten Spiele werden abgesetzt. Dies betrifft insgesamt drei Spieltage.

Die betreffenden Spiele sind vorerst nicht neu zu terminieren. Dies soll erst erfolgen, sobald der Termin für die Fortsetzung der Punktspielrunde feststeht. Am 31. Januar wird sich das TTBW-Präsidium erneut treffen und darüber entscheiden.

Corona-Regeln in Württemberg verschärft

Der Verband begründet diesen Schritt mit der neuen Corona-Landesverordnung für Baden-Württemberg, die am 11. Januar in Kraft getreten ist. Sie schreibt für Sport in Hallen-Innenräumen die 2G-Plus-Regel vor. Im Vergleich zur Zeit vor Weihnachten ist eine Verschärfung – denn bis dahin galt nur 2G. Für die Vereine sei es eine erhebliche Erschwernis, so TTBW-Geschäftsführer Thomas Walter.

Lesen Sie auch
##alternative##
DFB-Pokal

DFB-Pokal: Spielplan und Live-Ticker 2022/2023

Der Verband kündigt in einem Rundschreiben an die Vereine an, die Saison möglichst fortsetzen zu wollen, „sofern es die pandemische Lage erlaubt und sinnvoll erscheinen lässt“. Ebenso könne aber auch die Option notwendig werden, die Rückrunde zu streichen und nur noch die ausstehenden Vorrundenspiele auszutragen. Damit wäre sichergestellt, dass eine Wertung mit Abschlusstabelle (dann per Einfachrunde) vorgenommen werden kann.