Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Pandemie-Bekämpfung

Warum sich Bürger im Westallgäu nicht in Apotheken impfen lassen können

Seit einer Woche dürfen Apotheken Corona-Impfungen anbieten. Die Westallgäuer Pharmazeuten beteiligen sich nicht an der Neuerung - aus verschiedenen Gründen.

Seit einer Woche dürfen Apotheken Corona-Impfungen anbieten. Die Westallgäuer Pharmazeuten beteiligen sich nicht an der Neuerung - aus verschiedenen Gründen.

Bild: David Inderlied/dpa (Symbolbild)

Seit einer Woche dürfen Apotheken Corona-Impfungen anbieten. Die Westallgäuer Pharmazeuten beteiligen sich nicht an der Neuerung - aus verschiedenen Gründen.

Bild: David Inderlied/dpa (Symbolbild)

Apotheken im Westallgäu bieten aktuell keine Impfungen gegen Corona an, obwohl sie dürften. Die Gründe sind vielfältig. Ein Argument nennen alle Pharmazeuten.
15.02.2022 | Stand: 19:48 Uhr

Seit einer Woche dürfen sich auch Apotheken an der Impfaktion gegen das Coronavirus beteiligen. Im Westallgäu gibt es jedoch kein entsprechendes Angebot. Die Gründe dafür sind vielfältig: Fehlende Räumlichkeiten, zu viel Bürokratie oder auch personelle Engpässe nennen die befragten Apothekerinnen und Apotheker. In einem Punkt sind sie sich zudem sehr einig: Niemand sieht aktuell einen Bedarf. „Impfzentren und Ärzte decken die immer geringere Nachfrage gut ab“, sagt beispielsweise Dr. Gudrun Roos, die die Marien-Apotheken in Scheidegg und Heimenkirch sowie die Hummel’sche Apotheke in Weiler betreibt.