Sachbeschädigung

Wie Schmierereien in Lindenberg immer wieder für Ärger sorgen

Florian Reiser und Hubert Zanker vom Bauhof Lindenberg beseitigen die Schmierereien am Waldseebad.

Florian Reiser und Hubert Zanker vom Bauhof Lindenberg beseitigen die Schmierereien am Waldseebad.

Bild: Benjamin Schwärzler

Florian Reiser und Hubert Zanker vom Bauhof Lindenberg beseitigen die Schmierereien am Waldseebad.

Bild: Benjamin Schwärzler

Wenn die Stadt illegale Graffiti an Gebäuden beseitigen muss, kostet das Zeit und Geld. Beim Waldseebad ist die Arbeit für den Bauhof besonders aufwendig.
03.02.2021 | Stand: 13:02 Uhr

Maximilian Eff vom Bauamt bringt es auf den Punkt: „Das sind immense Schäden, die die Allgemeinheit tragen muss.“ Immer wieder tauchen im Stadtgebiet von Lindenberg illegale Graffiti-Schmierereien auf öffentlichen Gebäuden auf. Diese zu entfernen, kostet Geld und bindet Personal.

Sprühfarbe frisst sich tief ins Holz

Aktuell beseitigt der Bauhof die Schmierereien, die Unbekannte bereits Anfang November am Waldseegebäude hinterlassen haben. Weil sich die Farbe dabei tief ins Weißtannenholz gefressen hat, blieb den Mitarbeitern letztlich nichts anderes übrig, als die Bretter abzumontieren, abzuhobeln und wieder anzubringen. Und zwar die komplette Fassade, damit das Erscheinungsbild einheitlich bleibt – also mehrere hundert Bretter und mehrere tausend Schrauben.

„Wir hatten gehofft, dass es einfacher und günstiger geht“, sagt Eff. Die Kosten beziffert er auf 8000 bis 10.000 Euro, die Arbeitszeit auf etwa 80 Stunden. Zwei Mitarbeiter waren gut eine Woche lang damit beschäftigt.

Stadt Lindenberg zeigt Graffiti bei Polizei an

Die Stadt hatte die Sachbeschädigung damals bei der Polizei angezeigt, doch von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Das gilt auch für die Graffiti, die Unbekannte kürzlich an der Außenwand des Stadions in der Austraße hinterlassen haben. Auch hier läuft die Anzeige.