FC Leutkirch – TSV Heimenkirch 2:1 (0:0).

Zu wenig aus den Chancen gemacht

Bezirksliga SV Maierhöfen muss sich trotz guter Möglichkeiten dem SV Bergatreute geschlagen geben. Auch der TSV Heimenkirch kommt aus Leutkirch ohne Punkte nach Hause
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Von sen
27.10.2019 | Stand: 18:07 Uhr

Bezirksliga Bodensee

Tore: 1:0 Tobias Peter (56.), 2:0 Tobias Peter (90.+5). Seit nunmehr über 180 Minuten ist der SV Maierhöfen ohne Torerfolg. Dabei hatte der Tabellenvierzehnte in der ersten Halbzeit deutlich mehr vom Spiel als die Gastgeber. Tobias Prinz hatte zwei gute Möglichkeiten auf dem Fuß, um die Westallgäuer zur Pause in Führung zu schießen. Bergatreute hingegen musste sich mit nur einer halbwegs aussichtsreichen Chance zufriedengeben. Kurz nach dem Seitenwechsel rettete Julian Reichart für den bereits geschlagenen SVM-Keeper Thomas Vogel auf der Linie. Auf der anderen Seite verfehlte Egzon Kabashi per Freistoß das Tor nur knapp. Einmal nicht aufgepasst, und schon kam Tobias Peter frei zum Schuss und machte das 1:0 für die Gastgeber (56.). Tobias Prinz vom SVM hatte aber kurz darauf das 1:1 auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend an SVB-Schlussmann Jonathan Dorner. Als der Zwei-Dörfer-Verein alles nach vorne warf, entschied wiederum Tobias Peter die Partie mit seinem Tor zum 2:0 (90.+5) endgültig für die Heimmannschaft.

Tore: 1:0 Marius Kirchmann (54./Eigentor), 1:1 Nino Hartinger (81./Foulelfmeter), 2:1 Florian Krug (89.). Bes. Vorkommnisse: Dennis Griebel (Heimenkirch) verschießt Foulelfmeter (62.); Niklas Kirchmann (Heimenkirch) verschießt Foulelfmeter (73.). „Unser Ziel in Leutkirch war ganz klar, nach dem Sieg zuletzt gegen Meckenbeuren nachzulegen und die positive Kehrtwende zu verstärken. Dass das nicht geklappt hat, tut ziemlich weh.“ Benjamin Limberger vom Heimenkircher Trainerteam haderte zudem mit dem „absolut verrückten“ Eigentor von Marius Kirchmann aus 16 Metern, ohne dem Pechvogel einen Vorwurf zu machen: „So etwas passiert einem Fußballspieler vielleicht einmal in einhundert Jahren.“ Dass der TSV Heimenkirch dann aber zwei Strafstöße leichtfertig verschießt, passt nicht ins Profil eines Aufstiegsanwärters. Benjamin Limberger: „Es bringt nichts, nach einer umkämpften Partie zu sagen, dass wir zwar gut gespielt haben, uns letztlich aber keine Punkte gutschreiben haben können. Fußball ist ein ergebnisorientierter Sport, bei dem letztlich die Zahlenarithmetik zählt.“