Corona aktuell im Allgäu

Weiter Maskenpflicht in Flugzeugen von und nach Deutschland - neue Inzidenzwerte im Allgäu

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die 7-Tage-Inzidenz im Allgäu fällt. In Flugzeugen von und nach Deutschland gilt weiternin die Maskenpflicht.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die 7-Tage-Inzidenz im Allgäu fällt. In Flugzeugen von und nach Deutschland gilt weiternin die Maskenpflicht.

Bild: Julián Alvarez, dpa

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die 7-Tage-Inzidenz im Allgäu fällt. In Flugzeugen von und nach Deutschland gilt weiternin die Maskenpflicht.

Bild: Julián Alvarez, dpa

Bei Flügen von und nach Deutschland gilt auch weiterhin die Maskenpflicht. Viele Menschen sorgen sich in Deutschland vor einer Inflation. Der Newsblog.
16.05.2022 | Stand: 16:26 Uhr

  • Die aktuellen Zahlen zur Sieben-Tage-Inzidenz für die Allgäuer Städte und Kreise finden Sie hier.
  • Im gesamten Allgäu gab es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt Neu-Infektionen 3433 (Vortag: 3554) mit dem Coronavirus. Sie teilen sich wie folgt auf: Landkreis Oberallgäu 696, Stadt Kempten 259, Landkreis Ostallgäu 1067, Stadt Kaufbeuren 230, Landkreis Unterallgäu 723, Stadt Memmingen 112, Landkreis Lindau 346. (Quelle: RKI, Stand: Montag)
  • 1031 Menschen aus der Region starben bisher an oder mit einer Corona-Infektion. (Quelle: RKI, Stand: Montag)
  • Für Deutschland gibt das Robert-Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 25.732.153 nachgewiesene Corona-Infektionen an. Die Zahl der an oder mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt bei 137.499 . (Quelle: RKI, Stand: Montag, am Wochenende ist die Übermittlung durch Gesundheitsämter gesetzlich nicht verpflichtend. )

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Montag, 16. Mai, 16.25 Uhr: Weiter Maskenpflicht in Flugzeugen von und nach Deutschland

Die EU lockert ihre Empfehlungen in Bezug auf die Maskenpflicht in Flugzeugen. In Deutschland müssen Reisende aber in Flugzeugen generell weiterhin Masken tragen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 16. Mai, 15.02 Uhr: Beamtin: Krisenstab billigte Kauf ungewöhnlich teurer Schutzmasken

Im Masken-Untersuchungsausschuss im bayerischen Landtag gab eine Beamtin an, dass der Kauf ungewöhnlich teurer Masken vom damaligen Krisenstab gebilligt wurde. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 16. Mai, 9.45 Uhr: Inzidenz erstmals seit Januar unter 500 - Wochenendeffekt drückt

Die vom Robert Koch-Institut für Bayern gemeldete Corona-Inzidenz ist erstmals seit Mitte Januar wieder unter 500 gefallen. Am Montagmorgen meldete das Institut einen Wert von 483,4 für den Freistaat. Das sind 25,2 weniger als am Vortag und 60,1 weniger als vor Wochenfrist. Ihren Höhepunkt hatte die Inzidenz Ende März mit 2199,9 erreicht.

Die Zahlen sind allerdings mit großer Vorsicht zu interpretieren, da am Wochenende laut RKI-Dashboard keine neuen Fälle aus dem Freistaat gemeldet wurden. Bereits vergangene Woche hatte sich ein starker Rückgang über das Wochenende mit Tiefpunkt am Montag gezeigt auf dem am Dienstag dann mit den eingehenden Nachmeldungen ein kräftiger Anstieg folgte. Auch das RKI selbst weist auf die eingeschränkte Aussagekraft hin: Tagesaktuelle Schwankungen sollten - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden.

Montag, 16. Mai, 7.15 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu am Montag

Das RKI hat am Montagmorgen zumindest in Teilen neue Inzidenzwerte für das Allgäu veröffentlicht. Aktualisiert wurden dabei die Werte für das Oberallgäu, Kempten und Memmingen.

Am Wochenende ist die Übermittlung durch Gesundheitsämter gesetzlich nicht verpflichtend.

Da am Wochenende weniger Testungen, Labordiagnostik, Meldungen und Übermittlungen stattfinden, ist die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung der Neuinfektionen am Wochenende und zu Beginn der Woche eingeschränkt.

Montag, 16. Mai, 5.20 Uhr: Umfrage: Inflation ist die größte Sorge der Menschen in Deutschland

Die rapide steigenden Preise in fast allen Lebensbereichen machen den Menschen in Deutschland zurzeit mehr Sorgen als alles andere. Selbst der Krieg in der Ukraine und die Corona-Pandemie stehen dahinter zurück. Das geht aus einer am Montag veröffentlichen repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey hervor.

Rund 40 Prozent der gut 1000 Befragten gaben dabei an, ihre größte Sorge sei aktuell die Inflation. 34 Prozent der Befragten nannten die Invasion der Ukraine, nur noch 8 Prozent die Covid-19-Pandemie. Fast ein Drittel der Befragten (29 Prozent) befürchtet, aufgrund des Preisanstiegs den eigenen Lebensstil einschränken zu müssen. Besonders ausgeprägt ist die Inflationsangst bei Menschen mit niedrigem Einkommen. Zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass die Preise auch in den nächsten 12 Monaten weiter steigen werden.

Montag, 16. Mai 5.15 Uhr: Strikte Corona-Beschränkungen bremsen Chinas Wirtschaft

Die strikten Beschränkungen durch Chinas Null-Covid-Strategie bremsen die zweitgrößte Volkswirtschaft stärker als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im April überraschend um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt am Montag in Peking berichtete. Auch die Einzelhandelsumsätze brachen deutlicher als von Analysten vorhergesagt sogar um 11,1 Prozent ein.

"Der Covid-Ausbruch im April hatte große Auswirkungen auf die Wirtschaft, aber die Folgen werden kurzfristig sein", meinte der Sprecher des Statistikamtes, Fu Ying. Die langfristigen Grundlagen der chinesischen Wirtschaft seien unverändert. Wenn die Covid-Kontrollen Fortschritte machten und die Politik zur Stabilisierung der Wirtschaft ihre Wirkung zeigten, sei zu erwarten, dass sich Konjunktur wieder schrittweise erhole.

Montag, 16. Mai, 5 Uhr: Weiter Maskenpflicht in Flugzeugen von und nach Deutschland

Bei Flügen von und nach Deutschland gilt auch mit Inkrafttreten gelockerter EU-Empfehlungen ab Montag weiterhin die Maskenpflicht zum Schutz vor Corona-Ansteckungen. Dies betrifft nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums alle Maschinen, die in Deutschland starten oder landen. Beim Ein- und Ausstieg und während des gesamten Fluges sind FFP2- oder medizinische Masken zu tragen. Abnehmen kann man sie nur beim Essen und Trinken. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder unter sechs Jahren. Die Maskenpflicht entspreche auch den neuen EU-Empfehlungen, hatte das Ministerium erläutert.

Sonntag, 15. Mai 18.30 Uhr: Nordkorea meldet nach Corona-Ausbruch 15 neue Todesfälle

Vor dem Hintergrund des eingestandenen Corona-Ausbruchs hat Nordkorea 15 neue Todesfälle und fast 300 000 weitere Fieberpatienten gemeldet. Ohne die Krankheit direkt beim Namen zu nennen, sprach Nordkorea am Sonntag zunächst weiter von einer Ausbreitung der Epidemie. Die Zahl der Toten sei auf 42 gestiegen, berichteten die staatlich kontrollierten Medien. Mehr als die Hälfte der bisher 820. 000 fieberbedingten Krankheitsfälle im ganzen Land sei genesen.

Um sich gegen die Epidemie zu stemmen, mobilisierte Nordkorea den Berichten zufolge bislang fast 1,45 Millionen Menschen. Sie sollen etwa Hygieneinformationen weitergeben und Menschen untersuchen. Sie müssten dafür sorgen, dass alle Personen mit Fieber und anderen "ungewöhnlichen Symptomen" in Quarantäne kommen und dort behandelt werden.

Sonntag, 15. Mai, 13.20 Uhr: Generalinspekteur fürchtet Ausbildungsmangel von Soldaten nach Corona

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, warnt vor einem schweren Ausbildungsdefizit der Bundeswehr nach der Coronapandemie. "In der Corona-Krise haben wir zwei Jahre Pandemiehilfe geleistet. Fanden alle prima, führte aber vor allem beim Heer dazu, dass wir außerhalb der Einheiten, die für die Nato-Verpflichtungen gemeldet sind, nur eingeschränkt ausbilden konnten", sagte er der "Bild am Sonntag". Die Soldatinnen und Soldaten seien nicht hinreichend in der taktischen Zusammenarbeit geschult worden. "Es wird anderthalb Jahre dauern, diese Defizit aufzuholen."

Der Generalinspekteur stellte sich auch hinter Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD), die zuletzt wegen ihrer Amtsführung kritisiert wurde. "Ich bin ja selbst Soldat und erlebe die Ministerin persönlich in allen Gesprächen offen und interessiert. Etwas anderes habe ich auch noch nicht aus der Truppe gehört. Sie hat ein Gespür für unsere Frauen und Männer", so Zorn.

Sonntag, 15. Mai, 11.30 Uhr: Ein Sommer wie vor Corona: Was Kempten in den nächsten Monaten los ist

Altbekannte Veranstaltungen kehren im Sommer 2022 zurück in die Innenstadt Kemptens: Stadtfest, Tag der Musik, Fraisuti und andere. Alle Infos.

Sonntag, 15. Mai, 8.50 Uhr: Umfrage: Fast zwei Drittel für längere Corona-Bürgertests

Trotz der entspannteren Corona-Lage sind fast zwei Drittel der Bundesbürger einer Umfrage zufolge für eine weitere Verlängerung des Angebots von Gratis-Schnelltests. Dass es auch über Ende Juni hinaus kostenlose Bürgertests geben sollte, befürworten 65 Prozent, wie die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab. Nicht mehr nötig finden es dagegen 24 Prozent, 11 Prozent machten keine Angaben oder wussten es nach eigenem Bekunden nicht.

Im Osten Deutschlands lag die Zustimmung zu längeren Bürgertests mit 69 Prozent noch etwas höher als im Westen mit 64 Prozent. Für die Umfrage wurden vom 6. bis 10. Mai 2054 Menschen ab 18 Jahre befragt.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Verordnung, die auch diese Bürgertests regelt, vorerst bis einschließlich 29. Juni verlängert. Damit haben alle auch ohne Symptome Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche an Teststellen durch geschultes Personal und mit Bescheinigung. Medizinerverbände hatten sich für ein Ende der Bürgertests ausgesprochen.

Sonntag, 15. Mai, 7.15 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken leicht

Die 7-Tage-Inzidenz im Allgäu sinkt leicht. Memmingen steht inzwischen nur noch bei einem Inzidenzwert von 286,3. Die Allgäu-Übersicht.

Samstag, 14. Mai, 13 Uhr: Holetschek fordert Corona-Bonus auch für Hausarztpraxen

Auch Hausärzte und ihre medizinischen Fachangestellten sollten nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) einen Corona-Bonus erhalten. "In der Pandemie haben Sie sich als echtes Bollwerk in der Patientenversorgung erwiesen", sagte er anlässlich der Mitgliederversammlung des Bayerischen Hausärzteverbandes in Erlangen am Samstag.

Diesen Einsatz bei der Bewältigung der Pandemie sollte man deshalb anerkennen und wie bei den Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeheimen einen Corona-Bonus zahlen, sagte Holetschek. Eine entsprechende Forderung habe der Bund jedoch bisher verweigert. Die Unionsfraktion habe nun einen Antrag dazu im Bundestag eingebracht.

Holetschek forderte außerdem von der Bundesregierung, eine Reform der Gebührenordnung für Ärzte noch in dieser Legislaturperiode anzugehen. Die aktuelle Fassung sei von 1996 und damals schon nur teilweise überarbeitet worden, betonte der Politiker. "Sie bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand und die Entwicklungen nicht mehr ab." Der Bund müsse den Vorschlag von Bundesärztekammer und dem Verband der Privaten Krankenversicherung für ein neues Leistungsverzeichnis nun aufgreifen.

Samstag, 14. Mai, 9.30 Uhr: Lauterbach: Delta-Variante kann wiederkommen

Mit Blick auf den Herbst ruft der Bundesgesundheitsminister zu Achtsamkeit auf. Man dürfe den Menschen nicht "vorgaukeln", Corona sei Geschichte und müsse sich auf alle Szenarien vorbereiten. "Wer jetzt den Menschen vorgaukelt, Corona sei Geschichte, wird das im Herbst bitter bereuen."

Samstag, 14. Mai, 7.15 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen leicht

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind von Freitag auf Samstag leicht angestiegen. Die meisten Corona-Infektionen innerhalb der letzten sieben Tage passierten im Ostallgäu. Unsere Übersicht.

Samstag, 14. Mai, 7 Uhr: RKI registriert 61 859 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 477,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 477,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 485,7 gelegen (Vorwoche: 544,0; Vormonat: 1015,7). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 61 859 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 72 252 registrierte Ansteckungen) und 144 Todesfälle (Vorwoche: 184) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag, 13. Mai, 21.55 Uhr: Österreich hebt alle Corona-Einreiseregeln auf

Zur Einreise nach Österreich ist ab Montag kein Nachweis über eine Corona-Impfung oder -Genesung mehr nötig. Auch einen negativen Corona-Test müssen Reisende nicht mehr vorlegen, wie aus der Einreiseverordnung hervorgeht, die das Gesundheitsministerium am Freitagabend aktualisierte. Theoretisch gelten noch Auflagen für Einreisen aus Virusvariantengebieten. Derzeit steht aber kein Land auf der Liste.

Freitag, 13. Mai, 20.17 Uhr: Sauter und Nüßlein suchten nach Firmen für ihre Masken-Geschäfte

Die langjährigen CSU-Abgeordneten Sauter und Nüßlein haben Firmen für ihre Masken-Geschäfte gesucht. Das belegen Unterlagen und Mails. Lesen Sie den kompletten Artikel mit AZ Plus.

Freitag, 13. Mai, 19 Uhr: Länder: Corona-Aufholprogramm für Kinder soll weitergehen

Ein Bundesprogramm zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie soll nach Ansicht der Länder über das Jahr 2022 hinaus fortgesetzt werden. Auf diese Forderung hätten sich die Jugend- und Familienminister auf Initiative Niedersachsens verständigt, teilte das Sozialministerium in Hannover am Freitag mit.

Bei der Planung des Programms "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" im vergangenen Jahr habe man noch die Hoffnung gehabt, die Pandemie zeitnah in den Griff zu bekommen. In vielen Bereichen hätten Kinder, Jugendliche und ihre Familien aber noch keine Möglichkeit gehabt, von den Maßnahmen zu profitieren, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD).

Freitag, 13. Mai, 14.47 Uhr: Zahl der Covid-19-Intensivpatienten erstmals seit Monaten dreistellig

Die Zahl der Schwerkranken, die auf Intensivstationen in Deutschland mit Covid-19 behandelt werden, ist auf unter 1000 gesunken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 13. Mai, 13.05 Uhr: Keine Regierungspläne für Ende der Maskenpflicht in Verkehrsmitteln

Die Bundesregierung plant vorerst keine Abschaffung der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Pflicht in Bussen und Bahnen, wo man Abstände nicht einhalten könne und auf engem Raum zusammensitze, sei bislang aus gutem Grund so erlassen worden, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag in Berlin. Er könne nicht davon berichten, dass es jetzt Planungen gebe, die Maskenpflicht aufzuheben. Hebestreit verwies zugleich mit Blick auf den Sommer auf eine laufende Diskussion, "indem wir uns immer wieder neu an das Pandemiegeschehen anpassen müssen".

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte sich dafür ausgesprochen, die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Flugzeugen zu beenden. Das Bundesgesundheitsministerium lehnte den Vorstoß ab. Ressortchef Karl Lauterbach (SPD) schrieb auf Twitter, mit täglich bis zu 150 Corona-Toten und einer immer noch sehr hohen Inzidenz "fehlt der Spielraum, auf Masken im öffentlichen Verkehr zu verzichten." Die bundesweite Maskenpflicht in Flugzeugen und Fernzügen ist im Infektionsschutzgesetz vorerst bis 23. September festgelegt. Auch im Nahverkehr mit Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht, die jeweils die Länder anordnen.

Freitag, 13. Mai, 12.30 Uhr: Piloten: Sonderweg bei Maskenpflicht in Flugzeugen nicht praktikabel

Die Maskenpflicht in Flugzeugen sollte nach Meinung der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" auch in Deutschland so schnell wie möglich abgeschafft werden. "Unsere Passagiere sind so international wie die gesamte Branche, Insellösungen sind da nicht praktikabel" sagte VC-Präsident Stefan Herth am Freitag laut einer Mitteilung. Er verwies auf Erfahrungen aus den Anfangszeiten der Corona-Krise, in der die Crews aufgrund widersprüchlicher Regelungen zahlreiche Schwierigkeiten mit den Gästen erlebt hätten. Der Pilotenvertreter warnte: "Selbst bei innereuropäischen Umsteigeverbindungen wäre das Chaos vorprogrammiert. Konflikte mit Gästen sind garantiert und Verspätungen zu erwarten. Das darf so nicht erneut stattfinden - insbesondere wo die Reisesaison unmittelbar bevorsteht."

Am Montag hatten zwei EU-Behörden ihre Empfehlungen für den Luftverkehr gelockert. Die Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC nahmen die generelle Empfehlung zum verpflichtenden Maskentragen in Flughäfen und Flugzeugen zurück. Wenn an Abflug- oder Zielort Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies aber weiter auch in den Maschinen gelten. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte sich daraufhin dafür ausgesprochen, die Maskenpflicht auch in deutschen Verkehrsmitteln schnell zu beenden.

Freitag, 13. Mai, 12 Uhr: Nordkorea hat WHO noch nicht über Corona-Ausbruch informiert

Nach dem ersten offiziellen Corona-Ausbruch in Nordkorea wartet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf auf nähere Informationen. Sie habe sich an das Gesundheitsministerium gewandt, aber bislang keine Informationen erhalten, teilte der für Nordkorea zuständige WHO-Vertreter, Edwin Salvador, mit. Nordkorea hat am Freitag den ersten Todesfall nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Ende April seien sechs Menschen mit Fieber gestorben, das sich aus noch ungeklärter Ursache schnell im ganzen Land ausgebreitet habe, berichteten die Staatsmedien. Südkorea bot an, Corona-Impfstoffe und andere medizinische Versorgungsgüter in das Nachbarland zu liefern.

Die WHO habe Nordkorea dabei geholfen, eine nationale Covid-Strategie wie auch einen Impfplan zu entwickeln, teilte Salvador mit. Damit könne das Land auf Impfstoffe über das von der WHO mitgegründete Programm Covax zurückgreifen. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef, das die Liefermengen von Covax auf einer Webseite ständig aktualisiert, hat Nordkorea bislang keine Impfdosen von Covax erhalten oder geordert. Covax wurde 2020 gegründet, um die Impfstoffentwicklung zu fördern und in großem Stil Impfdosen einzukaufen und an interessierte Regierungen zu liefern. 92 der ärmsten Länder erhielten die Impfdosen umsonst. Nordkorea soll nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International 2021 von Covax angebotene Impfdosen zurückgewiesen haben.

Freitag, 13. Mai, 9.15 Uhr: Südkorea bietet Nordkorea Lieferung von Corona-Impfstoffen an

Südkorea will dem abgeschotteten Nachbarn Nordkorea bei den Bemühungen helfen, den ersten offiziellen Corona-Ausbruch in den Griff zu bekommen. Präsident Yoo Suk Yeol biete Nordkorea an, Corona-Impfstoffe und andere medizinische Versorgungsgüter zu liefern, teilte das Präsidialamt in Seoul am Freitag mit. Ein Sprecher Yoons äußerte seine Hoffnung, über Details der Hilfe mit Nordkorea sprechen zu können. Die Zahl der Corona-Verdachtsfälle in Nordkorea scheint sich demnach wegen eines massiven Ausbruchs explosionsartig zu erhöhen.

Zunächst war unklar, ob Nordkorea um Hilfe gebeten hat und ob beide Länder deswegen schon Kontakt aufgenommen haben. Die Situation auf der koreanischen Halbinsel ist derzeit nach einer Reihe von Tests mit ballistischen Raketen durch Nordkorea angespannt. Dabei handelt es sich in der Regel um Boden-Boden-Raketen, die einen Atomsprengkopf tragen können.

Nordkorea hat am Freitag den ersten Todesfall nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Ende April seien sechs Menschen mit Fieber gestorben, das sich aus noch ungeklärter Ursache schnell im ganzen Land ausgebreitet habe, berichteten die Staatsmedien. Bei einem der Opfer sei die Omikron-Subvariante BA.2 nachgewiesen worden. Erst am Vortag hatte das Land zum ersten Mal offiziell Infektionen mit dem Krankheitserreger bestätigt. Eine unbestimmte Zahl von Fällen trat demnach in Pjöngjang auf.

Freitag, 13. Mai, 6.55 Uhr: Fünf weitere Corona-Tote im Allgäu

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Freitag fünf neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen sinkt von 3601 auf aktuell 3560. Wie sich die aktuellen Inzidenz-Werte in der Region entwickeln, sehen Sie hier.

Freitag, 13. Mai, 6.20 Uhr: Nordkorea meldet ersten Covid-19-Todesfall

Nordkorea hat einen ersten Todesfall im Land nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Ende April seien sechs Menschen mit Fieber gestorben, das sich aus noch ungeklärter Ursache explosionsartig im ganzen Land ausgebreitet habe, berichteten die Staatsmedien am Freitag. Bei einem der Opfer sei die Omikron-Subvariante BA.2 nachgewiesen worden. Erst am Vortag hatte das abgeschottete und autoritär regierte Land zum ersten Mal offiziell seit dem Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren Infektionen mit dem Krankheitserreger bestätigt. Die unbestimmte Zahl von Fällen trat demnach in Pjöngjang auf.

Mehr als 350.000 Menschen entwickelten den Berichten zufolge innerhalb kurzer Zeit das Fieber unbekannten Ursprungs. Bei über 162.000 von ihnen sei es wieder vollständig abgeklungen. Es würden aber noch fast 188.000 in Quarantäne befindliche Patienten behandelt. Unklar blieb zunächst, wie viele sich tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Die Zahlen deuteten nach Meinung von Beobachtern das potenzielle Ausmaß des Corona-Ausbruchs in dem Land an. Experten hatten schon länger gewarnt, Nordkorea könne wegen seines unzureichenden Gesundheitssystems nur schwer mit einem größeren Ausbruch fertig werden. Nordkorea selbst sprach vom "ernsthaftesten Notfall des Staats".

Freitag, 13. Mai, 6 Uhr: RKI registriert 68 999 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 485,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 485,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 502,4 gelegen (Vorwoche: 553,2; Vormonat: 1044,7). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 68.999 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 85 073 registrierte Ansteckungen) und 164 Todesfälle (Vorwoche: 214) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.661.838 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag, 12. Mai, 20 Uhr: Eine Million Corona-Tote in den USA: "Pandemie nicht vorbei"

Rund eine Million Amerikaner sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Klar ist: Es werden noch mehr Menschen sterben - weltweit. Biden macht bei einem Video-Gipfel im Kampf gegen das Virus Druck.

Donnerstag, 12. Mai, 17 Uhr: Masken-Affäre: Sauter und Nüßlein verweigern Aussage vor Untersuchungsausschuss

Im Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags haben die langjährigen CSU-Abgeordneten Alfred Sauter und Georg Nüßlein wie erwartet die Aussage verweigert. Dieses Recht steht ihnen zu, weil gegen sie nach wie vor staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren laufen.

Ziel des Ausschusses ist es, Masken-Geschäfte der Staatsregierung in der Corona-Pandemie, mögliche Beteiligungen von Abgeordneten und teils hohe Provisionszahlungen auch an Parlamentarier aufzuklären.

Donnerstag, 12. Mai, 15 Uhr: Wissing für Ende der Maskenpflicht in Flugzeugen, Bussen, Bahnen

Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat sich für ein Ende der Corona-Maskenpflicht in öffentlichen Transportmitteln ausgesprochen. Es bestehe in Deutschland dringender Anpassungsbedarf, sagte der FDP-Politiker am Donnerstag. Er bezog sich darauf, dass EU-Behörden ihre Empfehlungen zu einer generellen Maskenpflicht in Flugzeugen gelockert haben. "Wir sollten hier europaweit einheitlich vorgehen und die Maskenpflicht aufheben, insbesondere im Flugverkehr", sagte Wissing. "Denselben Anpassungsbedarf sehe ich auch für die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen."

Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC und die Europäische Luftsicherheitsagentur EASA hatten mitgeteilt, ihre Empfehlungen zum Corona-Schutz im Luftverkehr zu lockern. Unter anderem fällt ab diesem Montag eine generelle Empfehlung zum verpflichtenden Tragen medizinischer Masken in Flughäfen und Flugzeugen weg. Wenn am Abflugort oder am Ziel eine staatliche Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies laut Empfehlung aber weiterhin auch an Bord der Maschinen gelten. Die deutsche Luftfahrtbranche forderte daraufhin eine Abschaffung der Pflicht in Deutschland.

Die bundesweite Maskenpflicht in Flugzeugen - und auch in Fernzügen - ist im Infektionsschutzgesetz vorerst bis 23. September festgelegt. Auch im Nahverkehr mit Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht, die die Länder anordnen. Mit Blick auf die Empfehlungen der EU-Behörden hatte das Bundesgesundheitsministerium erläutert, dass die nationalen Behörden über die Maskenpflicht entscheiden. Sie gelte daher weiter auf allen innerdeutschen Strecken sowie Flügen, die in Deutschland starten oder landen. Ausgenommen sind Kindern unter sechs Jahren.

Donnerstag, 12. Mai, 14.15 Uhr: US-Präsident Biden beklagt eine Million Corona-Tote in den USA

US-Präsident Joe Biden hat eine Million Corona-Tote in den USA seit Beginn der Pandemie beklagt. "Eine Million leere Stühle am Abendbrottisch. Jeder einzelne ein unersetzlicher Verlust", erklärte Biden.

Für diesen Donnerstag haben die USA und weitere Länder wie Deutschland einen internationalen Corona-Videogipfel einberufen, um dem Kampf gegen die Pandemie zu neuem Schub zu verhelfen. Gleichzeitig drängte Biden den US-Kongress, die von ihm beantragte Corona-Notfinanzierung in Höhe von 22,5 Milliarden Dollar (21,4 Milliarden Euro) zu bewilligen.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC verzeichnete mit Stand Dienstag knapp 996 000 Tote. Zuletzt starben pro Tag in den USA täglich um die 300 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Auch bei der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore wurde die Millionen-Marke am Donnerstag noch nicht überschritten - ihre Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt meist einen etwas höheren Stand als die offiziellen Zahlen. Die JHU zählte mit Stand Donnerstag knapp 999 000 Corona-Tote. Der US-Sender NBC hatte auf Grundlage eigener Zählungen bereits in der vergangenen Woche mehr als eine Million Corona-Tote vermeldet. Kein Land hat mehr Corona-Tote registriert als die Vereinigten Staaten, in denen rund 330 Millionen Menschen leben.

"Jeder hinterlässt eine Familie, eine Gemeinschaft und eine Nation, die durch diese Pandemie für immer verändert wurde", erklärte Biden weiter. Er und seine Ehefrau Jill würden für jeden von ihnen beten. "Als Nation dürfen wir nicht gefühllos werden angesichts solchen Leids", so der US-Präsident. Er rief dazu auf, weiter wachsam zu bleiben. Corona-Tests und die Impfung gegen das Virus seien dabei entscheidend. In den USA sind 66 Prozent der Menschen zweifach geimpft. 46 Prozent von ihnen haben auch eine Auffrischungsimpfung. Die Impfquote stagniert allerdings.

Donnerstag, 12. Mai, 13.09 Uhr: Corona ist nur noch eine Pandemie, keine Krise mehr

Die Bundesregierung löste den Corona-Krisenstab auf. Der Expertenrat besteht weiter, die Zukunft des Sachverständigenausschusses scheint ungewiss.

Donnerstag, 12. Mai, 12.17 Uhr: Generalstaatsanwaltschaft klagt Autor Bhakdi wegen Volksverhetzung an

Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holsteins hat den umstrittenen Mikrobiologen und Autor Sucharit Bhakdi wegen Volksverhetzung angeklagt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 12. Mai, 12 Uhr: Lockdowns in China: Kaum noch deutsche Firmen produzieren normal

Deutsche Unternehmen leiden schwer unter den Corona-Maßnahmen der chinesischen Regierung. In einer am Donnerstag vorgelegten Umfrage der Deutschen Außenhandelskammer gaben 73 Prozent der Teilnehmer an, in Städten oder Regionen zu operieren, in denen teilweise oder komplette Ausgangssperren herrschen. Nur etwa jedes fünfte deutsche Unternehmen verfügt demnach über eine Sondergenehmigung, um trotz Beschränkungen die Produktion fortzusetzen.

Donnerstag, 12. Mai, 9.20 Uhr: Ryanair: Vorerst weiter Maskenpflicht bei Flügen in 15 EU-Staaten

Nach der Lockerung der EU-Empfehlungen entfällt längst nicht auf allen Flügen in Europa die Maskenpflicht. Europas größter Billigflieger Ryanair hat am Donnerstag eine Liste von 15 EU-Staaten veröffentlicht, in denen über nationale Gesetze das Tragen von Gesichtsmasken zur Corona-Prävention weiter gilt.

Neben Deutschland sind auch wichtige Tourismus-Ziele wie Spanien, Griechenland, Portugal und Italien darunter. Wenn am Abflugort oder am Ziel eine staatliche Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies laut Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC aber weiter auch an Bord der Maschinen gelten.

Ryanair begrüßte die Lockerung der Empfehlungen. Ab Montag sei damit das Tragen des Gesichtsschutzes optional bei Flügen zwischen Ländern, die nicht auf der Liste stehen. Man rechne damit, dass die Staaten ihre Vorschriften in den kommenden Tagen im Einklang mit den Richtlinien ändern werden, erklärte Airline-Chef Eddie Wilson laut einer Mitteilung.

Donnerstag, 12. Mai, 7.29 Uhr: USA, Deutschland und weitere Staaten veranstalten Corona-Gipfel

Die USA, Deutschland und weitere Staaten haben für diesen Donnerstag einen zweiten internationalen Online-Gipfel zur Corona-Pandemie einberufen. Wichtige Themen des virtuellen Treffens seien der andauernde Kampf gegen das Virus, die Bereitstellung von Impfstoffen sowie die Prävention mit Blick auf künftige Pandemien, so das Weiße Haus. US-Präsident Joe Biden werde den Gipfel um etwa 15.00 Uhr MESZ eröffnen. Auch eine Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird erwartet.

Donnerstag, 12. Mai, 6.48 Uhr: Nordkorea meldet erste Corona-Infektionen

Nordkorea hat zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie offiziell Infektionsfälle mit dem Krankheitserreger im Land bestätigt. Die Tests bei Bewohnern in der Hauptstadt Pjöngjang hätten ergeben, dass sie sich mit einer Omikron-Subvariante des Virus angesteckt hätten, berichteten die Staatsmedien am Donnerstag.

Wie viele Fälle es gegeben hat und wo sich die Betroffenen infizierten, war zunächst unklar. Bei einer Sitzung des Politbüros forderte Machthaber Kim Jong Un den Berichten zufolge, die "unerwartete Krise" zu bewältigen. Bisher hatte das abgeschottete und autoritär regierte Land der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch keine einzige Infektion mit dem Coronavirus gemeldet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 12. Mai, 6 Uhr: RKI registriert 88 961 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 502,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 502,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 507,1 gelegen (Vorwoche: 566,8 Vormonat: 1087,2). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 88.961 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 96 167 registrierte Ansteckungen) und 197 Todesfälle (Vorwoche: 183) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.592.839 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mittwoch, 11. Mai, 21 Uhr: USA, Deutschland und weitere Staaten veranstalten Corona-Gipfel

Die USA, Deutschland und weitere Staaten haben für diesen Donnerstag einen zweiten internationalen Online-Gipfel zur Corona-Pandemie einberufen. Wichtige Themen des virtuellen Treffens seien der andauernde Kampf gegen das Virus, die Bereitstellung von Impfstoffen sowie die Prävention mit Blick auf künftige Pandemien, so das Weiße Haus. US-Präsident Joe Biden werde den Gipfel um etwa 15.00 Uhr MESZ eröffnen. Auch eine Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird erwartet.

Mittwoch, 11. Mai, 19 Uhr: Moderna feuert Finanzchef - 700 000 Dollar für zwei Tage

Die für ihren Corona-Impfstoff bekannte US-Biotechfirma Moderna hat ihren Finanzchef, Jorge Gomez, fast unmittelbar nach dessen Amtsantritt wieder entlassen. Grund sei eine interne Untersuchung bezüglich von Finanzberichten seines vorherigen Arbeitgebers Dentsply Sirona, teilte Moderna am Mittwoch mit. Gomez hatte den Job erst an diesem Montag angetreten. Nachdem Dentsply Sirona am Dienstag die Untersuchung öffentlich machte, war er ihn am Mittwoch schon wieder los. Trotzdem zahlt Moderna Gomez 700 000 Dollar (gut 664 000 Euro) Abfindung, wie aus einer Börsenmitteilung hervorgeht. Er verzichtet demnach aber auf seine Antrittsprämie und Bonusansprüche. Moderna hatte Gomez im April als Nachfolger für David Meline verpflichtet, der eigentlich in den Ruhestand gehen wollte. Daraus wird nun doch nichts. Meline soll vorerst weiter machen, während das Unternehmen nach einem neuen Finanzvorstand sucht. Moderna-Aktien verbuchten im US-Handel am Mittwoch deutliche Kursverluste.

Mittwoch, 11. Mai, 15.30 Uhr: Bundesregierung löst Corona-Krisenstab auf

Rund fünf Monate nach seiner Einrichtung wird der Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt zur Koordinierung der bundesweiten Impfungen gegen das Virus aufgelöst. Mittlerweile gebe es eine ganz andere Situation bei den Infektionen und Impfungen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Mittwoch in Berlin. Die Aufgaben des von Generalmajor Carsten Breuer geleiteten Krisenstabs würden nun in den üblichen Arbeitsstrukturen der Bundesregierung bearbeitet. Der Corona-Expertenrat der Regierung hingegen sei gerade dabei, eine Stellungnahme zur Situation in Herbst und Winter zu erarbeiten.

Der Krisenstab war Ende vergangenen Jahres mit mehr als zehn Mitarbeitern gestartet und hatte in der Spitzenzeit etwa 30 Mitglieder. Ihm gehörten Fachleute der zuständigen Ministerien an sowie Experten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Höchststand bei den Impfungen war ein Tag im Dezember 2021, als 1,6 Millionen Impfungen verabreicht wurden. Dann flachten die Impfzahlen wieder ab. Beim ebenfalls von der damals noch neuen Regierung Ende 2021 gegründeten Corona-Expertenrat geht es hingegen um die Beratung der Regierung. Die Zusammensetzung des Rats ist breitgefächert.

Mittwoch, 11. Mai, 15 Uhr: In Frankreich fällt Maskenpflicht in Verkehrsmitteln

Die Pflicht zum Tragen einer Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln endet in Frankreich. Wie der französische Gesundheitsminister Olivier Véran am Mittwoch sagte, tritt die Änderung zu Beginn der kommenden Woche in Kraft. Dennoch werde empfohlen, eine Maske zu tragen. Die Gesundheitslage habe sich verbessert, doch die Corona-Pandemie sei noch nicht vorbei. Der Inzidenzwert, also die gemeldeten Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner, lag in Frankreich zuletzt bei etwa 405.

Mittwoch, 11. Mai, 14.47 Uhr: Impfzentrum in Bad Wörishofen muss viele Impfdosen wegwerfen

Die Temperaturen steigen – die Impfbereitschaft im Kampf gegen die Corona-Pandemie sinkt. Vor allem der mit großen Erwartungen überhäufte Impfstoff von Novavax wird zum Ladenhüter, unzählige Dosen wurden im Unterallgäuer Impfzentrum in Bad Wörishofen bereits weggeworfen. Wie die aktuelle Lage vor Ort ist, erfahren Sie hier.

Der Corona-Impfstoff von Novavax ist nicht sehr begehrt. Die bestellten Dosen nähern sich allerdings dem Ende ihrer Haltbarkeit.
Der Corona-Impfstoff von Novavax ist nicht sehr begehrt. Die bestellten Dosen nähern sich allerdings dem Ende ihrer Haltbarkeit.
Bild: Ralf Lienert

Mittwoch, 11. Mai, 14.10 Uhr: Trotz Pandemie: Umsatz mit Fairtrade-Produkten steigt auf Rekord

Der Umsatz fair gehandelter Produkte in Deutschland ist trotz der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr auf Rekordniveau gestiegen. Rund 2,1 Milliarden Euro gaben die Verbraucher für Waren mit dem "Fairtrade"-Siegel aus, ein Plus von 9 Prozent, wie der Verein Fairtrade Deutschland am Mittwoch in Berlin bekanntgab. In 2020 war der Umsatz erstmals seit 20 Jahren zurückgegangen. Der Fairtrade-Vorstandsvorsitzende Dieter Overath wertete die Entwicklung als "starkes Zeichen in schwierigen Zeiten".

Hinweise auf zu erwartende Umsatzeinbrüche in der nahen Zukunft gibt es laut Overath im 30. Jahr des Bestehens von Fairtrade Deutschland nicht. "Wir sind nicht in großer Sorge, dass wir unter die Preisräder kommen", sagte er mit Blick auf die steigende Inflation und die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine. "Wir haben zum Glück eine Kundschaft, die aus Überzeugung kauft." Erste Daten aus diesem Jahr deuteten bei Kaffee sogar auf ein zweistelliges Wachstum hin. Ausschließen ließen sich Umsatzrückgänge aber nicht: "Wenn insgesamt weniger Blumen gekauft werden, wird das auch auf Fairtrade Auswirkungen haben", sagte Overath.

Der faire Handel macht weiter nur einen geringen Anteil am gesamten Handelsumsatz in Deutschland aus, hat in den vergangenen Jahren aber insgesamt zugelegt. Eine genaue Zahl gab der Verein nicht bekannt. Es gibt mehrere Siegel für Produkte, deren Anbieter Wert auf gerechte Löhne und bessere Arbeitsbedingungen legen. "Fairtrade" ist das mit Abstand am meisten verbreitete.

Mittwoch, 11. Mai, 13.27 Uhr: EU-Behörden lockern Empfehlung zum Tragen von Masken im Flugzeug

Die zuständigen EU-Behörden haben damit begonnen, ihre Corona-Maßnahmen für den Luftverkehr zu lockern. Unter anderem fällt ab Montag die Empfehlung zum verpflichtenden Tragen medizinischer Masken in Flughäfen und an Bord von Flugzeugen weg, wie die Europäische Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Mittwoch mitteilten. Für Passagiere und Crew-Mitglieder sei dies ein großer Schritt hin zu einer Normalisierung des Flugverkehrs, sagte EASA-Chef Patrick Ky. Zugleich betonten die Behörden, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes immer noch zu den besten Schutzmaßnahmen gegen die Übertragung des Coronavirus zähle.

Grund für die Lockerungen sind demnach die jüngsten Entwicklungen in der Pandemie. Dazu zählen insbesondere die Impfzahlen, die durch Infektionen entstandene Immunität und die damit einhergegangene Aufhebung von Beschränkungen in einer wachsenden Zahl europäischer Staaten.

Mittwoch, 11. Mai, 12.43 Uhr: Geringeres Bußgeld für Verstöße gegen Corona-Impfpflicht in der Pflege angekündigt

Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen, die trotz der einrichtungsbezogenen Impfpflicht weiterhin nicht gegen Corona geimpft sind, müssen in Bayern nur einen Bruchteil des möglichen Bußgeldes bezahlen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 11. Mai, 10.05 Uhr: Gewerbebetriebe während der Corona-Krise stabil

Während der Corona-Krise haben sich die meisten Gewerbebetriebe in Deutschland offenbar stabil gehalten. Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch wurden im ersten Quartal dieses Jahres rund 121.500 Gewerbe vollständig aufgegeben. Das waren zwar 6,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, aber auch 12,6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2019 vor der Krise. Nach Einschätzung der Statistiker könnten hier die staatlichen Corona-Hilfen stützend gewirkt haben.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden zudem 157 100 Gewerbe neu gegründet. Das waren 0,4 Prozent mehr als drei Jahre zuvor. Während Nebenerwerb (85 500) und Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung (35.000) zulegten, ging die Zahl neu angemeldeter Kleinunternehmen im Vergleich zum Vorkrisen-Niveau um 22 Prozent zurück.

Mittwoch, 11. Mai, 8.29 Uhr: Neuseeland öffnet am 31. Juli Grenzen für Besucher aus aller Welt

Neuseeland öffnet am 31. Juli seine Grenzen erstmals wieder für Reisende aus aller Welt - zwei Monate früher als zunächst geplant. "Neuseeland ist gefragt und dann wieder vollständig "open for business"", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Mittwoch. Bereits seit Anfang Mai dürfen Besucher aus 60 visabefreiten Ländern (visa-waiver countries) in den Pazifikstaat einreisen, darunter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Einreisende müssen mindestens zweifach gegen das Coronavirus geimpft sein. Jedoch gibt es Ausnahmen. Es wird empfohlen, sich bei den neuseeländischen Behörden genau über die Regeln zu informieren. Derzeit müssen Besucher zudem noch einen Corona-Test vor der Abreise im Heimatland und einen weiteren bei der Einreise nach Neuseeland machen. Die Testpflicht könnte ab Ende Juli ebenfalls wegfallen, jedoch ist darüber noch keine endgültige Entscheidung gefallen, wie neuseeländische Medien berichteten.

Mittwoch, 11. Mai, 7.30 Uhr: Bill Gates hat Corona: "Habe Glück, geimpft und geboostert zu sein"

Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er habe milde Symptome und bleibe in Isolation, bis er wieder gesund sei, teilte der 66-Jährige am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter mit. "Ich habe Glück, geimpft und geboostert zu sein und Zugang zu Testmöglichkeiten und großartiger medizinischer Versorgung zu haben", schrieb Gates. Die Gates-Stiftung treffe sich an diesem Tag erstmals in zwei Jahren und er habe Glück, über die Teams-App online an dem Treffen teilnehmen zu können. "Wir werden weiter mit Partnern arbeiten und alles dafür tun, um sicherzustellen, dass keiner von uns je wieder mit einer Pandemie zu tun haben wird", versprach Gates.

Die Stiftung, die Bill Gates gemeinsam mit seiner inzwischen von ihm getrennten Frau Melinda betreibt, hat bislang mehr als zwei Milliarden Dollar zur Vorbeugung und Bekämpfung der Pandemie vor allem in ärmeren Ländern gespendet. Auch in seinem neuen Buch blickt er auf die Zukunft. Es heißt auf Deutsch: "Wie wir die nächste Pandemie verhindern".

Mittwoch, 11. Mai, 7.02 Uhr: Lauterbach: Scheitern der allgemeinen Impflicht enttäuschend

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat das Scheitern der allgemeinen Impfpflicht als "enttäuschende Erfahrung" bezeichnet. "Wir hätten es uns allen leichter gemacht für den Herbst, wenn wir das erreicht hätten", sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in der ARD-Talkshow "Maischberger". Zudem sei bei der Abstimmung im Bundestag Parteitaktik im Spiel gewesen. "Es ist insgesamt eine enttäuschende Erfahrung gewesen."

Lauterbach wies darauf hin, dass er als Bundesgesundheitsminister alleine keinen Antrag aus der Regierung in den Bundestag hätte einbringen können. "Das kann ich in einer Koalition nicht machen, wo ich mich mit anderen Partnern einigen muss." Bei Corona habe es oft unterschiedliche Positionen gegeben - "die FDP auf der einen Seite und ich auf der anderen Seite", sagte er. Es sei ihm zwar in vielen Punkten gelungen, sich durchzusetzen, ein Regierungsantrag zur allgemeinen Impfpflicht sei aber ohne die FDP nicht möglich gewesen.

Mittwoch, 11. Mai, 6.05 Uhr: RKI registriert 97 010 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 507,1

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 507,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 522,7 gelegen (Vorwoche: 591,8 Vormonat: 1080,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 97.010 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 106.631 registrierte Ansteckungen) und 231 Todesfälle (Vorwoche: 241) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.503.878 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 10. Mai, 19.10 Uhr: Ärztetag soll über Corona-Auswirkungen auf Kinder beraten

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sind ein Schwerpunktthema des Deutschen Ärztetags Ende Mai in Bremen. Sie hätten in besonderer Weise unter der Pandemie gelitten, sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt am Dienstag in Berlin. Er verwies auf Folgen von Schulschließungen und nicht stattgefundener Sozialkontakte, die systematisch beleuchtet werden müssten. Weiteres Thema soll der ärztliche Versorgungsbedarf in einer "Gesellschaft des langen Lebens" sein - also unter anderem mit Blick darauf, dass es mehr ältere Menschen mit tendenziell mehr Erkrankungen geben dürfte.

Dienstag, 10. Mai, 17.30 Uhr: Faktencheck: Zweifelt Biontech am eigenen Impfstoff?

Mit Verweis auf ein internes Dokument wird dem Impfstoff-Hersteller Biontech unterstellt, er sei selbst gar nicht überzeugt von seinem Corona-Präparat. Was ist dran an der AfD-Behauptung? Ein Faktencheck.

Dienstag, 10. Mai, 14.15 Uhr: Kabinett hebt Katastrophenfall in Bayern auf

Der einst wegen Corona ausgerufene landesweite Katastrophenfall in Bayern wird aufgehoben - mit Ablauf von diesem Mittwoch. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Es handelt sich dabei eigentlich um einen rein formalen Akt - und ist dennoch ein weiteres Zeichen, dass die Krise überwunden scheint. Alle Infos dazu.

Dienstag, 10. Mai, 13.30 Uhr: Corona-Aufholprogramm erreicht mehrere Millionen Schüler

Mehrere Millionen Schülerinnen und Schüler haben bisher über das sogenannte Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche Förderung erhalten. Das geht aus einem Zwischenbericht von Bundesbildungsministerium und Kultusministerkonferenz (KMK) hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde. In den Ländern wurden demnach verschiedene Maßnahmen angeboten, damit Schüler Lernrückstände aufholen können, wieder mehr in Bewegung kommen und bei psychischen Problemen unterstützt werden. Die große Koalition hatte das Programm vor einem Jahr auf den Weg gebracht. Es besteht aus zwei Säulen: Rund eine Milliarde Euro stellt der Bund für Lernförderprogramme zur Verfügung, eine weitere Milliarde für die Aufstockung sozialer Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien. Bis Ende März sollten die Bundesländer einen Zwischenbericht zur Umsetzung vorlegen. Ein Abschlussbericht muss dem Bundesbildungsministerium bis März 2023 vorgelegt werden.

Aus dem Zwischenbericht geht hervor, dass die Länder das Geld beispielsweise für Ferienkurse, zusätzlichen Schwimmunterricht, schulische und außerschulische Nachhilfeangebote oder Bildungsgutscheine eingesetzt haben. Eine genaue Zahl, wie viele Kinder und Jugendliche insgesamt bisher damit erreicht wurden, lässt sich aus dem Bericht nicht ableiten, da Fördergelder auch flächendeckend eingesetzt wurden oder Schüler von mehreren Maßnahmen profitierten. In Deutschland gibt es etwa 11 Millionen Schülerinnen und Schüler.

Dienstag, 10. Mai, 11.30 Uhr: Zahl der Beschäftigten in Pflegeberufen steigt weiter

Die Zahl der Beschäftigten in Pflegeberufen in Deutschland nimmt weiter zu - trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Fachkräftemangels. Im Jahr 2021 seien rund 1,67 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig in der Pflege beschäftigt gewesen, rund 44.300 mehr als ein Jahr zuvor, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg zum "Tag der Pflegenden" mit, der an diesem Donnerstag begangen wird. In der Altenpflege habe die Zahl binnen eines Jahres um rund 12.700 auf 627.900 zugenommen, in der Gesundheitspflege um 31.600 auf 1,04 Millionen. Der Anstieg verteile sich sowohl auf Vollzeit- als auch Teilzeitbeschäftigte. Der Trend ist seit 2017 ungebrochen: In den fünf Jahren gab es in der Altenpflege einen Beschäftigtenzuwachs um zwölf Prozent, in der Gesundheitspflege um neun Prozent. Über alle Berufe lag das Beschäftigungswachstum nur bei fünf Prozent, teilten die Nürnberger Statistiker mit.

Gebraucht würden vor allem Fachkräfte. Auf 12.900 freie Stellen für Fachkräfte in der Gesundheitspflege kämen derzeit 5 400 Arbeitslose. Bei den weniger qualifizierten Helfern ist das Verhältnis umgekehrt - dort gibt es deutlich mehr Bewerber als Stellen. Die Bundesagentur fördere deshalb die Aus- und Weiterbildung von Pflegefachkräften.

2021 waren rund 1,67 Millionen Menschen in Deutschland sozialversicherungspflichtig in der Pflege beschäftigt.
2021 waren rund 1,67 Millionen Menschen in Deutschland sozialversicherungspflichtig in der Pflege beschäftigt.
Bild: Marijan Murat, dpa (Symbolbild)

Zudem werde versucht, Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen, hieß es. Mit dem Programm "Triple Win", das vor allem sicherstellen soll, dass die Anwerbung der Menschen rechtlich und moralisch einwandfrei verläuft und die Herkunftsländer ebenfalls profitieren, seien bisher gut 3500 Pflegefachleute nach Deutschland gekommen. Eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt jedoch auch, dass die Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt - vor allem aus Ländern außerhalb der EU - in der Corona-Pandemie deutlich gesunken ist. Die Nettozuwanderung betrug dem IAB zufolge im ersten Halbjahr 2021 rund 134.000 Personen, 33 Prozent weniger als noch 2019. Das IAB geht davon aus, dass pro Jahr 400 000 Zuwanderer nötig sind, um das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland stabil zu halten.

Dienstag, 10. Mai, 11.12 Uhr: Politisch motivierte Kriminalität mit Corona-Hintergrund nimmt zu

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten hat im vergangenen Jahr noch deutlicher zugenommen als bisher bekannt. Wie aus der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) für 2021 hervorgeht, wurden im Jahresverlauf in Deutschland 55.048 Straftaten mit politischem Hintergrund gezählt. Das waren gut 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit einem Plus von mehr als 147 Prozent war der Anstieg bei solchen Straftaten, die von der Polizei keiner speziellen Ideologie zugeordnet wurden, am größten. Auf Tatverdächtige, die weder als Rechte, Linke, Islamisten oder Anhänger einer ausländischen Ideologie verortet wurden, entfielen den Angaben zufolge 21.339 Delikte.

Experten sehen hier unter anderem einen Zusammenhang mit den Protesten gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dazu passt, dass auch die Zahl der Straftaten gegen den Staat und seine Vertreter noch einmal stark zugenommen hat im vergangenen Jahr. Mehr als 14.000 Straftaten hat die Polizei hier registriert - ein Plus von knapp 51 Prozent. Knapp drei Viertel der Taten, die sich gegen Amts- oder Mandatsträger richteten, betrafen Tatverdächtige, die von der Polizei ideologisch keiner bestimmten Ideologie zugeordnet werden konnten. Insgesamt wurden laut BKA die meisten Straftaten von rechts motivierten Tätern verübt. Die Polizei zählte hier knapp 22.000 Straftaten - ein Rückgang um knapp sieben Prozent. Rund 10 000 Straftaten wurden Linken zugeordnet - auch hier waren es rund 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Dass im vergangenen Jahr so viele Straftaten mit politischem Hintergrund verübt wurden wie in den vergangenen 20 Jahren nicht, war schon im Januar durch eine parlamentarische Anfrage bekanntgeworden.

Dienstag, 10. Mai, 10.50 Uhr: Lockdowns in China hinterlassen Spuren im Maschinenbau

Die Corona-Lockdowns in Teilen Chinas belasten die deutschen Maschinenbauer in dem Land. Bei einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter den in China ansässigen 850 Mitgliedsfirmen, bewerten 27 Prozent die aktuelle Geschäftslage noch als gut, 28 Prozent stufen sie dagegen als schlecht ein. Weitere 45 Prozent bezeichneten die Lage als zufriedenstellend. Damit sei die Bilanz von positiven zu negativen Einschätzungen mit minus einem Prozentpunkt erstmals seit zwei Jahren wieder unter null gesunken, teilte der VDMA am Dienstag mit. Im Herbst habe die Zahl der positiven Nennungen die negativen noch weit übertroffen.

Hauptproblem sind aktuell die Lockdowns und Einschränkungen im Zusammenhang mit Omikron-Infektionen in verschiedenen Städten und Regionen des Landes. Fast jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) musste demnach seinen Betrieb deswegen komplett einstellen, hiervon wiederum 40 Prozent für mindestens drei Wochen, viele sogar länger. "Eine Beseitigung dieser Engpässe ist aktuell noch nicht in Sicht. Die Wiederaufnahme der Produktion vor allem in Shanghai läuft sehr schleppend", erläuterte Claudia Barkowsky, VDMA-Geschäftsführerin in China.

Die Corona-Lockdowns in Teilen Chinas belasten die deutschen Maschinenbauer in dem Land.
Die Corona-Lockdowns in Teilen Chinas belasten die deutschen Maschinenbauer in dem Land.
Bild: Fang Zhe, XinHua, dpa

Nur eine Minderheit der Unternehmen (24 Prozent) geht von einer Besserung der Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten aus. Dagegen erwarten 29 Prozent eine weitere Verschlechterung, 47 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Situation. Material- und Rohstoffengpässe belasten die Betriebe zusätzlich. Grund dafür seien vor allem Transportschwierigkeiten innerhalb Chinas.

Nach einem Umsatzplus von 21 Prozent in China im vergangenen Jahr haben sich die Aussichten deutlich eingetrübt. Erwartet wird in diesem Jahr nur noch ein Anstieg um 3 Prozent. Dass Omikron "die wirtschaftlichen Aktivitäten derart stark zum Erliegen bringt, damit hat niemand gerechnet", sagte Barkowsky.

Dienstag, 10. Mai, 10.35 Uhr: Klinikverbund Allgäu: Derzeit acht Corona-Patienten auf Intensivstationen

In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu liegen derzeit insgesamt 40 Corona-Patienten. Davon werden 8 auf den Intensivstationen behandelt. Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gab es in den vergangenen Tagen keine. Die Patienten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser:

  • Kempten: 11 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 4 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: 12 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 2 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Hier liegt derzeit niemand mit einer Corona-Infektion.
  • Oberstdorf: Hier liegt derzeit niemand mit einer Corona-Infektion.
  • Mindelheim: 9 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 2 auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Hier liegt derzeit niemand mit einer Corona-Infektion.

Dienstag, 10. Mai, 10 Uhr: Karlsruhe billigt Restaurant-Schließungen durch Corona-Notbremse

Der Bund durfte über die sogenannte Corona-Notbremse in der dritten Pandemie-Welle im Frühjahr 2021 Gaststätten und andere Speiselokale schließen. Auch diese Maßnahme sei verfassungsrechtlich gerechtfertigt gewesen, teilte das Bundesverfassungsgericht am Dienstag mit. Die Verfassungsbeschwerde eines Restaurantbetreibers aus Berlin wurde nicht zur Entscheidung angenommen. (Az. 1 BvR 1295/21)

Die Richterinnen und Richter hatten zentrale Maßnahmen der Bundesnotbremse bereits im November in zwei grundsätzlichen Entscheidungen gebilligt. Damals ging es um die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen und um die Schließung von Schulen. Der neue Beschluss nimmt darauf Bezug. Formal geht es jeweils um den einstigen Maßnahmenkatalog des Paragrafen 28b, der am 22. April 2021 ins Infektionsschutzgesetz eingefügt wurde und bis Ende Juni 2021 in Kraft blieb. Der Bund wollte damit sicherstellen, dass überall im Land dieselben Maßnahmen greifen, sobald sich die Corona-Lage in einer Region zuspitzt. Das hatte eine Klagewelle ausgelöst. Inzwischen gibt es nur noch sehr wenige Corona-Auflagen.

Dienstag, 10. Mai, 8.42 Uhr: Deutschland-Tourismus nimmt wieder Fahrt auf

Der Deutschland-Tourismus arbeitet sich nach dem Ende der Beschränkungen zunehmend aus dem Corona-Tief. Die Zahl der Übernachtungen von Reisenden in Hotels, Pensionen und Co. stieg im März gegenüber dem Lockdown-Monat des Vorjahres um 175,7 Prozent auf 25,1 Millionen, wie das Statistische Bundesamt Dienstag mitteilte. Ein Jahr zuvor galt wegen der Pandemie ein Beherbergungsverbot für Privatreisende. Das Niveau des Vorkrisenmonats März 2019 wurde aber noch um knapp ein Viertel (minus 23,7 Prozent) unterschritten.

Die Zahl der Übernachtungen von inländischen Gästen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 166,6 Prozent auf 21,8 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Reisenden aus dem Ausland erhöhte sich um 254,5 Prozent auf 3,3 Millionen. Davon dürfte vor allem der Städtetourismus profitieren, der wegen abgesagter Messen und Kongresse stark unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie litt. Der Trend zum Campingurlaub, der als kontaktarm gilt, setzte sich fort. Die Zahl der Übernachtungen überstieg das Vorkrisenniveau vom März 2019 um 39,1 Prozent. Schwieriger ist nach wie vor die Lage von Hotels, Gasthöfen und Pensionen mit minus 28,6 Prozent zum März 2019. Erfasst werden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten beziehungsweise zehn Stellplätzen beim Camping.

Dienstag, 10. Mai, 7.25 Uhr: Unions-Fraktionsvize sieht Chinas Corona-Strategie als gescheitert an

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Sepp Müller, hat die Corona-Strategie Chinas scharf kritisiert. Zugleich verlangte er von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mehr Informationen. "In China werden jetzt zum wiederholten Male Millionenstädte abgeriegelt, Menschen eingesperrt, obwohl die "Zero-Covid-Strategie" augenscheinlich gescheitert ist", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zudem sei bereits zu Beginn der Pandemie Ende 2019 der Datenfluss aus China schlecht gewesen. "Dies zieht sich mittlerweile über den gesamten Zeitraum hin, in dem sich mehrere Varianten des Virus' mit unterschiedlichem Gefahrenpotenzial weltweit ausgebreitet haben."

Von Lauterbach verlangte Müller Aufklärung darüber, ob es sich in Shanghai um eine neue tödlichere Variante des Coronavirus handele. Die Metropole befindet sich seit mehr als sechs Wochen in einem strengen Lockdown, Millionen Menschen sind noch immer in ihren Wohnungen eingesperrt. Der CDU-Politiker fragte auch, ob die Impfdurchbrüche auf den chinesischen Impfstoff zurückzuführen seien und ob Deutschland China überschüssigen mRNA-Impfstoff wie den von Biontech/Pfizer anbiete, um den Menschen dort zu helfen.

Dienstag, 10. Mai, 6.50 Uhr: RKI meldet weiteren Corona-Toten im Allgäu

Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist erneut ein Mensch im Allgäu an oder mit dem Corona-Virus gestorben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen stieg in der Region von 3573 auf 3897. Auch die 7-Tages-Inzidenz ist fast überall im Allgäu gestiegen, außer in einer Region. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 10. Mai, 6 Uhr: RKI registriert 107.568 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 522,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 522,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 499,2 gelegen (Vorwoche: 632,3 Vormonat: 1097,9). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 107.568 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 113.522 registrierte Ansteckungen) und 218 Todesfälle (Vorwoche: 240) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.406.868 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

---------------------

Alle Entwicklungen vom 27. April bis 9. Mai 2022 lesen Sie in Teil 111 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 26. April 2022 lesen Sie in Teil 110 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. März bis 6. April 2022 lesen Sie in Teil 109 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. bis 30. März 2022 lesen Sie in Teil 108 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 21. März 2022 lesen Sie in Teil 107 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 12. März 2022 lesen Sie in Teil 106 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 22. Februar bis 01. März lesen Sie in Teil 105 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. bis 21. Februar 2022 lesen Sie in Teil 104 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 13. Februar 2022 lesen Sie in Teil 103 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 10. Februar 2022 lesen Sie in Teil 102 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Für nur 0,99 € einen Monat alle exklusiven AZ Plus-Artikel auf allgaeuer-zeitung.de lesen
Jetzt testen
Ausblenden | Ich habe bereits ein Abo.