Studieren während Corona

Deutlich weniger ausländische Studienanfänger in Bayern

Wegen der Corona-Pandemie kamen im Jahr 2020 deutlich weniger ausländische Studierende nach Bayern.

Wegen der Corona-Pandemie kamen im Jahr 2020 deutlich weniger ausländische Studierende nach Bayern.

Bild: Benoit Doppagne/BELGA, dpa (Archivbild)

Wegen der Corona-Pandemie kamen im Jahr 2020 deutlich weniger ausländische Studierende nach Bayern.

Bild: Benoit Doppagne/BELGA, dpa (Archivbild)

Im Jahr 2020 waren in Bayern über 15 Prozent weniger ausländische Studierende an den Hochschulen eingeschrieben. Doch es gab 2020 auch einen neuen Höchststand.
Wegen der Corona-Pandemie kamen im Jahr 2020 deutlich weniger ausländische Studierende nach Bayern.
dpa
16.02.2021 | Stand: 11:11 Uhr

Im Studienjahr 2020 sind 15,2 Prozent weniger ausländische Studierende nach Bayern gekommen als 2019. Die Zahl der Studienanfänger sei 2020 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 2,6 Prozent zurückgegangen, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Dienstag in Fürth mit. Dennoch habe die Gesamtzahl der Studenten, die an bayerischen Hochschulen eingeschrieben sind, im Wintersemester 2020/21 mit 405.131 einen neuen Höchststand erreicht. (Lesen Sie auch: Diese Absolventen der Hochschule Kempten haben einen Preis bekommen)

Studierende von 2020 seien zu 51 Prozent weiblich

Die Studierenden, die sich 2020 neu an Universitäten oder Hochschulen eingeschrieben hätten, seien zu 51 Prozent weiblich. In Bereichen wie Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften, Geisteswissenschaften, Kunst und Kunstwissenschaft liegt der Frauenanteil den Angaben des Landesamtes für Statistik bei jeweils etwa 70 Prozent. Ausländische Studenten stellten den Angaben zufolge im Studienjahr 2020 etwa 23,1 Prozent der Erstimmatrikulationen - ein deutlicher Rückgang gegenüber 2019.

Lesen Sie auch: "Das Coole am Studentenleben fällt weg" - Wie es Allgäuer Studierenden in der Krise geht