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Augsburg

28-Jähriger an Haltestelle getötet: Der Messerstich wirft viele Fragen auf

Blumen und Kerzen liegen am Rand eines Gehwegs in Pfersee in Augsburg. An der dortigen Bushaltestelle wurde Stefan D. laut Polizei durch einen Messerstich getötet.

Blumen und Kerzen liegen am Rand eines Gehwegs in Pfersee in Augsburg. An der dortigen Bushaltestelle wurde Stefan D. laut Polizei durch einen Messerstich getötet.

Bild: Annette Zoepf

Blumen und Kerzen liegen am Rand eines Gehwegs in Pfersee in Augsburg. An der dortigen Bushaltestelle wurde Stefan D. laut Polizei durch einen Messerstich getötet.

Bild: Annette Zoepf

Der Tod eines 28-Jährigen an einer Haltestelle in Pfersee hat für Verunsicherung gesorgt. Wie Polizei und Experten die Tat bewerten.
04.12.2020 | Stand: 09:13 Uhr

Jede Tat sei schlimm und eine zu viel, sagt Kriminaldirektor Ewald Weber vom Augsburger Polizeipräsidium. Er leitet die Abteilung für Verbrechensbekämpfung. Weber sagt, es müsse sich niemand Sorgen machen, wenn er in Augsburg auf öffentlichen Straßen unterwegs sei. "Die Sicherheitslage in der Stadt ist seit Jahren konstant sehr gut", erklärt er. Es gebe keine Orte in Augsburg, um die man besser einen Bogen machen sollte, sogenannte "No-Go-Areas". Auch auf Plätzen wie dem Helmut-Haller-Platz vor dem Oberhauser Bahnhof, einem Treffpunkt der Süchtigenszene, sei das Risiko für Passanten, Opfer einer Straftat zu werden, nicht besonders groß. Wenn es im öffentlichen Raum zu Gewaltdelikten kommen, gehörten Täter und Opfer meist derselben "Szene" an. Auch die Tat von Pfersee könnte in diese Richtung gehen, vermuten die Ermittler. Eine 19-jährige Frau sitzt seit dem Wochenende in Untersuchungshaft, weil sie Stefan D. ein Messer in den unteren Halsbereich gestoßen haben soll.

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