Kommentar

Aiwangers Aussagen zu Corona sind albern und verlogen

Hubert Aiwangers Einstellung zum Impfen sorgt immer wieder für Diskussionen.

Hubert Aiwangers Einstellung zum Impfen sorgt immer wieder für Diskussionen.

Bild: Christophe Gateau, dpa

Hubert Aiwangers Einstellung zum Impfen sorgt immer wieder für Diskussionen.

Bild: Christophe Gateau, dpa

Aiwanger sorgt mit seiner Haltung für Kopfschütteln. Er kritisiert das Krisenmanagement und will sich nicht impfen lassen. Damit verprellt er die Wirtschaft.
03.08.2021 | Stand: 07:04 Uhr

Nur mal so zur Erinnerung: Hubert Aiwanger ist Vize-Ministerpräsident des Freistaats Bayern, er ist zudem qua Amt erster Ansprechpartner für die bayerische Wirtschaft, die größer ist als die in den meisten EU-Staaten. Aiwanger ist also nicht einfach „Freier Wähler“, auch kein freier Bürger, er ist Teil der (Staats)-Macht. ist das nicht nur albern, sondern verlogen. Seinem Anliegen, über Corona zu diskutieren, erweist Aiwanger so einen Bärendienst.

Impfpflicht gegen Corona ist diskutierbar

Denn natürlich ist das Corona-Management kritisierbar. Erst jetzt fällt der . Erst nun wird ihr klar, dass Impfbereitschaft an Grenzen stößt. Und erst nun erweist sich offenbar als nicht so schlau, eine Impflicht als letztes Mittel auszuschließen, obwohl es sie bei Pocken oder Masern teilweise gab und gibt - und sie angesichts der enormen Corona-Kosten, die Nichtgeimpfte allen aufbürden könnten, diskutierbar wäre.

Aiwanger verärgert die Wirtschaft

Aiwanger fordert Öffnungen. Der Weg dahin ist eine hohe Impfquote. Ohne Beleg Zweifel an Impfstoffen zu säen, hilft auf diesem Weg gar nicht. BayernsWirtschaft ist über Aiwangers Sätze übrigens besonders wütend. Will das ein bayerischer Wirtschaftsminister?