Ein Kletterer aus dem Landkreis Traunstein ist im Klettergarten Ruhpolding gestorben. Nach Angaben der Polizei ging am Samstagnachmittag ein Anruf seiner Lebensgefährtin ein, die den 58-Jährigen reglos am Wandfuß des Klettergartens gefunden hatte. Rettungskräfte der Bergwacht und der Polizei konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Kletterer stürzte offenbar beim Abseilen ab
Die Frau hatte sich Sorgen gemacht, nachdem ihr Partner nicht wie vereinbart zurückgekehrt war. Nach bisherigen Erkenntnissen war der erfahrene Kletterer alleine unterwegs und vermutlich beim Abseilen abgestürzt.
Weiterer Kletter-Unfall: Frau schwer verletzt
Eine 37 Jahre alte Frau ist beim Klettern am Maximilianfelsen im Landkreis Nürnberger Land abgestürzt und hat schwere Verletzungen erlitten. Der Felsen befindet sich in der Nähe der Ortschaft Krottensee, einem Teil von Neuhaus an der Pegnitz. Die Frau aus München sei zusammen mit ihrem Freund in der Wand unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit.
Vermutlich wegen eines Handhabungsfehlers im Umgang mit der Kletterausrüstung stürzte sie aus größerer Höhe ab. Bei einem Einsatz mit Feuerwehr, Bayerischem Roten Kreuz, Bergwacht und drei Notärzten wurde die Verunglückte erstversorgt. Dann brachte ein Rettungshubschrauber die Frau in ein Krankenhaus, wo sie operiert wurde, wie es hieß.
Die Unglücksstelle sei sehr schwer zugänglich gewesen, schrieb die Polizei. Sachverständige für Kletterunfälle beim Polizeipräsidium Regensburg würden nun den Unfall untersuchen.
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