Regensburg

Bauarbeiter verschanzen sich auf Kränen: kein Lohn gezahlt

Ein Bauarbeiter sitzt auf einem Baukran. Aus Protest gegen ausbleibenden Lohn haben sich drei Bauarbeiter in Regensburg auf Kränen verschanzt. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückte daraufhin an.

Ein Bauarbeiter sitzt auf einem Baukran. Aus Protest gegen ausbleibenden Lohn haben sich drei Bauarbeiter in Regensburg auf Kränen verschanzt. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückte daraufhin an.

Bild: picture alliance, Alexander Auer/dpa

Ein Bauarbeiter sitzt auf einem Baukran. Aus Protest gegen ausbleibenden Lohn haben sich drei Bauarbeiter in Regensburg auf Kränen verschanzt. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückte daraufhin an.

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Aus Protest gegen ausbleibenden Lohn haben sich drei Bauarbeiter in Regensburg auf Kränen verschanzt. Um was es geht.

Ein Bauarbeiter sitzt auf einem Baukran. Aus Protest gegen ausbleibenden Lohn haben sich drei Bauarbeiter in Regensburg auf Kränen verschanzt. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückte daraufhin an.
dpa
05.08.2020 | Stand: 19:19 Uhr

Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückte am Mittwoch deswegen an.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin haben die Männer auf der Baustelle nach eigenen Angaben seit zwei Monaten keine Bezahlung mehr bekommen. Am Mittwochnachmittag legten die etwa 25 aus Italien stammenden Bauarbeiter deshalb die Arbeit nieder, drei von ihnen bestiegen zwei der Kräne.

Polizei: "Die Gemüter sind erhitzt"

Die Polizei versuchte, zwischen den aufgebrachten Arbeitern und den Arbeitgeber in Italien zu vermitteln. Dafür wurde auch ein Dolmetscher eingeschaltet. "Die Gemüter sind sehr erhitzt", sagte die Polizeisprecherin. Es habe aber keiner der Männer gedroht, vom Kran herunterzuspringen.

Am späten Nachmittag wurde der Polizeieinsatz beendet. Eine Einigung mit dem Arbeitgeber sei für Donnerstag in Aussicht gestellt worden. Die meisten Streikenden wollen so lange auf einer Grünfläche ausharren. Ob die drei Kranbesetzer auch zu ihnen hinabsteigen, war zunächst noch unklar