Corona-Tests in Bayern

Bayern-FDP fordert: Reiserückkehrer sollen selbst für Corona-Tests bezahlen

Daniel Föst fordert ein einheitliches Vorgehen in Sachen Corona-Tests.

Daniel Föst fordert ein einheitliches Vorgehen in Sachen Corona-Tests.

Bild: Sina Schuldt/dpa (Archivbild)

Daniel Föst fordert ein einheitliches Vorgehen in Sachen Corona-Tests.

Bild: Sina Schuldt/dpa (Archivbild)

Daniel Föst, Chef der FDP in Bayern, fordert von den Urlaubern, die in Risikogebiete reisen, Verantwortung für ihr Handeln. Das gehöre zur Freiheit dazu.
21.08.2020 | Stand: 15:42 Uhr

Auch in Bayern wächst der Widerstand gegen kostenlose Corona-Tests für Urlauber, die aus Risiko-Ländern zurückkehren. „Zur Freiheit gehört immer auch Verantwortung“, sagt Daniel Föst, FDP-Chef im Freistaat, der Augsburger Allgemeinen. „Wer in Länder reist, die bekanntermaßen Risikogebiete sind, sollte bei der Rückkehr einen Test machen müssen und sich auch an den Kosten daran beteiligen.“ Dafür brauche es eine umfassende Strategie, die im Gesundheitsministerium von Jens Spahn erarbeitet werden müsse.

Keine "fehleranfälligen Alleingänge" der Staatsregierung

„Hier braucht es ein klares und einheitliches Vorgehen, statt fehleranfälliger Alleingänge der bayerischen Staatsregierung“, sagt Föst. „Steigende Infektionszahlen erhöhen das Risiko eines zweiten Lockdowns – mit all seinen negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Dieses Kollaps-Szenario muss verhindert werden.“

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