Starker Zulauf im Bergsport

Bergunfallstatistik des Alpenvereins - 2020 weniger tödliche Unfälle

Ein Bergwachtmann und eine aus dem Schnee geretteten Person werden bei einer Lawinenübung des Alpinen Einsatzzuges der Polizei und Bergwacht in einen Polizeihubschrauber gezogen.

Ein Bergwachtmann und eine aus dem Schnee geretteten Person werden bei einer Lawinenübung des Alpinen Einsatzzuges der Polizei und Bergwacht in einen Polizeihubschrauber gezogen.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

Ein Bergwachtmann und eine aus dem Schnee geretteten Person werden bei einer Lawinenübung des Alpinen Einsatzzuges der Polizei und Bergwacht in einen Polizeihubschrauber gezogen.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

Im Corona-Jahr 2020 tummelten sich mehr Menschen als sonst in den Bergen. Doch die Zahl der tödlichen Unfälle stieg glücklicherweise nicht.
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dpa
18.08.2021 | Stand: 06:51 Uhr

Bei Touren in den Bergen sind nach Daten des Deutschen Alpenvereins (DAV) im vergangenen Jahr weniger Menschen ums Leben gekommen als im Vorjahr. Das geht aus der Bergunfallstatistik für das Jahr 2020 hervor, die der Verband am Mittwoch (10 Uhr) in München vorstellt. Der DAV wertete dazu Unfallzahlen seiner Mitglieder aus.

Das Jahr 2020 sei für den Bergsport ein ganz besonderes gewesen, teilte der Verband vorab weiter mit. Durch Kontaktbeschränkungen und Reisewarnungen habe der Bergsport in Bayern starken Zulauf erfahren. Neben den Unfallzahlen will der DAV auch über langfristige Trends im Bergsport berichten. Auch der Klimawandel sowie der Besucherandrang sind zentrale Thema des Alpenvereins.

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