Rote Zahlen in der Bilanz

BMW rutscht wegen Corona-Pandemie in Verlustzone

Autobauer BMW präsentiert am Mittwoch die Zahlen für das zweite Quartal - und die weisen einen Millionenverlust auf.

Autobauer BMW präsentiert am Mittwoch die Zahlen für das zweite Quartal - und die weisen einen Millionenverlust auf.

Bild: Jan Woitas/dpa

Autobauer BMW präsentiert am Mittwoch die Zahlen für das zweite Quartal - und die weisen einen Millionenverlust auf.

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Autobauer BMW ist im zweiten Quartal 2020 wegen der Corona-Pandemie in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Verlust von 212 Millionen Euro.

Autobauer BMW präsentiert am Mittwoch die Zahlen für das zweite Quartal - und die weisen einen Millionenverlust auf.
dpa
05.08.2020 | Stand: 08:12 Uhr

Das teilte das Dax-Unternehmen am Mittwoch in München mit. Vor einem Jahr hatte BMW noch einen Gewinn von 1,48 Milliarden Euro gemacht. BMW hatte bereits rote Zahlen für das zweite Vierteljahr angekündigt, weil das Quartal in Europa und Amerika am stärksten von Produktions- und Verkaufsstopps infolge der Pandemie betroffen war.

BMW: Umsatz geht um über 22 Prozent zurück

Der Umsatz ging um 22,3 Prozent auf 19,97 Milliarden Euro zurück, weil das Unternehmen deutlich weniger Autos absetzte. Vor Zinsen und Steuern lag der Verlust bei 666 Millionen Euro, was etwas mehr war als von Analysten zuvor geschätzt.

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Die Autosparte fuhr einen operativen Milliardenverlust ein, der durch Verrechnungen innerhalb des Konzerns gemildert wurde. Die Finanzprognosen für das laufende Jahr bestätigte das Management, Vorstandschef Oliver Zipse sprach von "vorsichtiger Zuversicht" für das zweite Halbjahr.