Ukraine-Krieg

Lauern Menschenhändler Ukraine-Flüchtlingen am Münchner Hauptbahnhof auf? Polizei äußert sich dazu

Der Bundespolizei sind bislang keine konkreten Fälle von Menschenhändlern bekannt, die Flüchtlingen aus der Ukraine am Münchner Hauptbahnhof auflauern.

Der Bundespolizei sind bislang keine konkreten Fälle von Menschenhändlern bekannt, die Flüchtlingen aus der Ukraine am Münchner Hauptbahnhof auflauern.

Bild: Matthias Balk, dpa

Der Bundespolizei sind bislang keine konkreten Fälle von Menschenhändlern bekannt, die Flüchtlingen aus der Ukraine am Münchner Hauptbahnhof auflauern.

Bild: Matthias Balk, dpa

Lauern Menschenhändlern Flüchtlingen aus der Ukraine auf? Dieses Gerücht macht derzeit am am Münchner Hauptbahnhof die Runde. Das sagt die Bundespolizei dazu.
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dpa
17.03.2022 | Stand: 16:47 Uhr

Der Bundespolizei sind bislang keine konkreten Fälle von Menschenhändlern bekannt, die Flüchtlingen aus der Ukraine am Münchner Hauptbahnhof auflauern. Entsprechende Gerüchte hätten sich bislang nicht verifizieren lassen, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. "Zudem wurden bislang keine wirklich greifbaren Sachverhalte an die Bundespolizei gebracht und auch keine Strafanzeigen zu diesem Thema aufgenommen", betonte er.

Die Caritas in München hatte am Mittwoch Füchtlinge vor Menschenhändlern gewarnt. "Es wird auf jeden Fall probiert, Frauen mit ihren Kindern anzusprechen", sagte Caritas-Vorstandsmitglied Gabriele Stark-Angermeier. Das Ziel dieser Männer sei, Frauen zur Prostitution zu zwingen.

Polizei: Wer etwas beobachtet, soll sich sofort hier melden

Die Bundespolizei bat unterdessen, "alle, die tatsächlich relevante Beobachtungen machen, sich nicht zu scheuen, unverzüglich die Bundespolizei am Gleis 26, Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit und im Notfall auch den Notruf 110 zu wählen".

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson hatte am Dienstag einen besseren Schutz flüchtender ukrainischer Kinder vor Menschenhändlern angemahnt. "Wir wissen, dass unbegleitete Minderjährige in solchen Situationen leider besonders gefährdet sind, Opfer von Kriminellen zu werden", sagte Johansson im EU-Parlament.

Die aktuellen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine in unserem Newsblog.

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