Weiße Flocken rieseln auf den Asphalt, der Himmel grau in grau. Wer kann, verkriecht sich an diesem tristen Tag zu Hause. Wer kein Zuhause hat, den verschlägt es oft hierher: an den Münchner Hauptbahnhof. Dieter, der seinen Nachnamen nicht nennen will, ist einer von jenen, die nicht herkommen, um zu verreisen. „Das Leben auf der Straße ist hart“, sagt er und zuckt mit den Schultern. „Aber es hilft ja nix.“
Corona-Pandemie