Tödlicher Raserunfall

Fahrer nach tödlichem Raserunfall wegen Mordes vor Gericht

Nach dem Unfalltod eines 14-Jährigen muss sich ein 35-Jähriger in München vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor.

Nach dem Unfalltod eines 14-Jährigen muss sich ein 35-Jähriger in München vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor.

Bild: Symbolfoto, Archiv

Nach dem Unfalltod eines 14-Jährigen muss sich ein 35-Jähriger in München vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor.

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Etwas mehr als ein Jahr nach einem Aufsehen erregenden tödlichen Raserunfall in München beginnt am Dienstag (9.30 Uhr) der Prozess gegen den Fahrer.
Nach dem Unfalltod eines 14-Jährigen muss sich ein 35-Jähriger in München vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor.
dpa
12.01.2021 | Stand: 05:26 Uhr

Ein Autofahrer flieht vor der Polizei, rast in eine Gruppe Jugendlicher, ein 14-Jähriger stirbt. Etwas mehr als ein Jahr nach einem Aufsehen erregenden tödlichen Raserunfall in München beginnt am Dienstag (9.30 Uhr) der Prozess gegen den Fahrer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor.

Der heute 35-jährige Deutsche aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen war am 15. November 2019 um kurz vor Mitternacht auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle auf der Gegenfahrbahn durch die Stadt gerast.

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Er ignorierte laut Polizei mehrere rote Ampeln und erfasste - nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit mehr als 120 Kilometern in der Stunde - zwei 14 und 16 Jahre alte Jugendliche, die gerade die Straße überquerten. Der 14-Jährige starb, die 16-Jährige wurde schwer verletzt.

Das Gericht hat zwölf Verhandlungstage für den Prozess angesetzt. Das Urteil könnte demnach am 26. Februar fallen.

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