Corona-Krise

Gewerkschaft zu Beherbergungsverbot: Hotefachleute sind keine Polizisten

Das Beherbergungsverbot wird von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisch gesehen.

Das Beherbergungsverbot wird von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisch gesehen.

Bild: picture alliance/Jonas Klüter/dpa

Das Beherbergungsverbot wird von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisch gesehen.

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hat vor wirtschaftlichen Folgen des Beherbergungsverbots für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten gewarnt.
Das Beherbergungsverbot wird von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisch gesehen.
dpa
13.10.2020 | Stand: 07:23 Uhr

"Ein wochenlanges Beherbergungsverbot würden viele Betriebe nicht überleben - etwaige Reserven sind längst aufgebraucht", sagte der stellvertretende Gewerkschaftschef Freddy Adjan dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag).

Gewerkschaft: Hotelfachleute sind keine Polizisten oder Detektive

"Wenig Verständnis habe ich, wenn die Beschäftigten in den Hotels als Kontrolleure der ständig wechselnden Regelungen eingesetzt werden sollen", fügte Adjan hinzu. Hotelfachleute seien weder Polizisten noch Detektive.

Seit vergangener Woche dürfen in einigen Bundesländern Touristen aus innerdeutschen Hotspots nur noch dann beherbergt werden, wenn sie negativ auf das Virus getestet wurden. Daran entzündet sich Kritik.

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