Prozess gegen Hans Urban

Grünen-Abgeordneter Urban zu 70 Tagessätzen verurteilt

Hans Urban, Landtagsabgeordneter der Grünen, geht über die Straße zum Gericht, um an seinem Prozess wegen mutmaßlicher Nötigung und falscher Verdächtigung teilzunehmen.

Hans Urban, Landtagsabgeordneter der Grünen, geht über die Straße zum Gericht, um an seinem Prozess wegen mutmaßlicher Nötigung und falscher Verdächtigung teilzunehmen.

Bild: Peter Kneffel, dpa

Hans Urban, Landtagsabgeordneter der Grünen, geht über die Straße zum Gericht, um an seinem Prozess wegen mutmaßlicher Nötigung und falscher Verdächtigung teilzunehmen.

Bild: Peter Kneffel, dpa

Der Grünen-Landtagsabgeordneten Hans Urban ist wegen Nötigung und falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Darum ging es im Prozess.
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dpa
13.09.2021 | Stand: 16:30 Uhr

Das Amtsgericht Wolfratshausen verhängte am Montag 70 Tagessätze zu je 150 Euro, insgesamt 10 500 Euro.

Richter Helmut Berger ging davon aus, dass der heute 43 Jahre alte Politiker und Öko-Bauer bei einem Vorfall im Oktober 2019 auf seinem Bauernhof im oberbayerischen Eurasburg (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) einen Google-Fahrer am Verlassen des Grundstücks gehindert und zu Unrecht behauptet habe, dieser habe ihn angefahren. Urban habe sich "wie ein schlechter Schauspieler" vier Mal fallen lassen - und den Google-Fahrer am Wegfahren gehindert, sagte Berger.

Die Anklage hatte 100 Tagessätze zu je 150 Euro verlangt, Urbans Anwälte hatten auf Freispruch plädiert.

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