Weitere Maßnahmen für Bayern?

"Nicht blind in eine fünfte Welle zu laufen": Holetschek fordert bundesweite Omikron-Regeln

Klaus Holetschek will bundesweit einheitliche Regeln gegen die Omikron-Bekämpfung.

Klaus Holetschek will bundesweit einheitliche Regeln gegen die Omikron-Bekämpfung.

Bild: Sven Hoppe / dpa (Archiv)

Klaus Holetschek will bundesweit einheitliche Regeln gegen die Omikron-Bekämpfung.

Bild: Sven Hoppe / dpa (Archiv)

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erhofft von der Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag bundeseinheitliche Corona-Regeln.
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dpa
04.01.2022 | Stand: 06:36 Uhr

Dabei gehe es darum, "nicht blind in eine fünfte Welle zu laufen". Die Regierungschefs sollten am 7. Januar Maßnahmen beschließen, "mit denen wir der Omikron-Variante bundesweit Einhalt gebieten können", sagte Holetschek der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag).

Omikron-Regeln: Weitere Maßnahmen in Bayern?

Die Staatsregierung werde dann prüfen, "an welchen Stellschrauben wir in Bayern noch drehen müssen und welche weiteren Maßnahmen wichtig und erforderlich sind".

Aufgrund der höheren Übertragbarkeit und der noch nicht ausreichenden wissenschaftlichen Daten zu Omikron sei Vorsicht geboten. Die Belastung des Gesundheitssystems sei immer noch hoch. Bei Omikron halte er "eine Verkürzung oder gar Befreiung von der Quarantäne für geboosterte Kontaktpersonen" für denkbar, sagte Holetschek. Zwischen Infektionsschutz und Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur sei abzuwägen. Es brauche aber aussagekräftige wissenschaftliche Daten, um entscheiden zu können.

Mehr zur Corona-Pandemie im Newsblog der Allgäuer Zeitung.

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