Corona-Pandemie

Holetschek fordert schnelle Entscheidung über Corona-Impfpflicht

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert eine schnelle Entscheidung zur allgemeinen Impfpflicht.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert eine schnelle Entscheidung zur allgemeinen Impfpflicht.

Bild: Uwe Lein, dpa

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert eine schnelle Entscheidung zur allgemeinen Impfpflicht.

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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) fordert eine schnelle Entscheidung über eine Corona-Impfpflicht.
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dpa
09.01.2022 | Stand: 13:50 Uhr

"Wir müssen diese Diskussion endlich konkret und vor allem zielorientiert führen und dürfen keine Zeit mehr verlieren", sagte der Politiker unserer Redaktion (Montag). Generell beklagte er ein fehlendes Tempo im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Holetschek: "Wir müssen wichtige Entscheidungen zügiger treffen und dann auch umsetzen"

"Wir müssen wichtige Entscheidungen zügiger treffen und dann auch umsetzen. Durch Zaudern und Zögern werden wir kein schnelleres Pandemieende bekommen", sagte Holetschek der Zeitung. Er sei überzeugt davon, dass eine Impfpflicht in Deutschland der schnellste Weg aus der Pandemie sei. "Aber wir tun gut daran, offen zu bleiben für Diskussionen, in welcher Form diese am sinnvollsten wäre." Möglich sei eine Befristung, zum Beispiel auf zwei Jahre. Ebenso denkbar sei es, die Impfpflicht nur für die besonders gefährdeten Altersgruppen einzuführen.

Bayerns FDP-Chef Martin Hagen äußerte Verständnis für das Zögern der Ampel-Koalition. "Die Impfpflicht wäre ein Eingriff in das Recht am eigenen Körper, der sehr gut begründet sein müsste", sagte er unserer Redaktion. Er könne sich vorstellen, dass eine altersabhängige Lösung im Bundestag mehrheitsfähig wäre. (Lesen Sie auch: SPD und Grüne dämpfen Erwartungen an schnelle Impfpflicht)

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