Klima-Proteste in München

An diesen Stellen in München bilden sich derzeit Staus

Mehrere Protestaktionen der Gruppe «Letzte Generation» haben am Dienstagmorgen erneut Staus in und um München verursacht.

Mehrere Protestaktionen der Gruppe «Letzte Generation» haben am Dienstagmorgen erneut Staus in und um München verursacht.

Bild: Matthias Balk, dpa

Mehrere Protestaktionen der Gruppe «Letzte Generation» haben am Dienstagmorgen erneut Staus in und um München verursacht.

Bild: Matthias Balk, dpa

Die Gruppe "Letzte Generation" sorgt am Dienstagvormittag für Staus in München: An mehreren Stellen protestieren die Klimaaktivisten wieder.
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dpa
06.12.2022 | Stand: 09:48 Uhr

Mehrere Protestaktionen der Gruppe "Letzte Generation" haben am Dienstagmorgen erneut Staus in und um München verursacht. Nach ersten Angaben der Polizei protestierten Klimaaktivisten auf mehreren Schilderbrücken an den Autobahnen 9 und 96. Eine Gruppe blockierte zudem den Verkehr an der ohnehin oft stauträchtigen Einmündung der A96 zum Mittleren Ring. Dort stand der Verkehr am Morgen zeitweise auf mehreren Kilometern Länge.

Schon am Montag hatten Aktivisten der Gruppe an beiden Autobahnen durch Protestaktionen auf Schilderbrücken den Verkehr behindert. Zudem klebten sich einige Menschen wie zuvor angekündigt am Karlsplatz (Stachus) in der Innenstadt auf die Straße.

Stachus: Polizei ermittelt gegen Aktivisten

Gegen die Teilnehmer am Stachus wird nach Angaben der Polizei nun wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Gegen die sieben Aktivisten, die an den Aktionen am Montag auf der A9 und A96 beteiligt waren, werde zudem wegen Hausfriedensbruchs und teils wegen Sachbeschädigung ermittelt. Gegen vier von ihnen sei beim Amtsgericht München zudem Präventivgewahrsam beantragt worden.

Eine Sprecherin der Gruppe "Letzte Generation" verteidigte indes die Protestaktionen gegen Kritik. "Wir machen das überhaupt nicht zum Spaß", sagte die Sprecherin dem Radiosender Bayern 2 (radioWelt am Morgen). Aber über Klimapolitik müsse diskutiert werden. "Alle Leute müssen sich darüber unterhalten", sagte die Sprecherin. "Und diese Empörung führt halt dazu, dass Leute sich aktiv damit auseinandersetzen und sich damit auch positionieren."

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