Corona-Pandemie

Landkreis Regen schließt Touristen wegen hoher Coronazahlen aus

Der Landkreis Regen gilt als Corona-Hotspot. Nun sollen keine Tagesauflügler mehr kommen dürfen. Das hat die Landrätin bekanntgegeben.

Der Landkreis Regen gilt als Corona-Hotspot. Nun sollen keine Tagesauflügler mehr kommen dürfen. Das hat die Landrätin bekanntgegeben.

Bild: Armin Weigel

Der Landkreis Regen gilt als Corona-Hotspot. Nun sollen keine Tagesauflügler mehr kommen dürfen. Das hat die Landrätin bekanntgegeben.

Bild: Armin Weigel

Im Landkreis Regen gilt wegen hoher Corona-Zahlen die 15-Kilometer-Regel. Dass Touristen herkommen dürfen, wäre nicht zu rechtfertigen, findet die Landrätin.
Der Landkreis Regen gilt als Corona-Hotspot. Nun sollen keine Tagesauflügler mehr kommen dürfen. Das hat die Landrätin bekanntgegeben.
dpa
10.01.2021 | Stand: 17:28 Uhr

Ausflüge rund um den Arber im Bayerischen Wald sollen vorerst nur noch für Einheimische möglich sein. "Touristische Tagesausflüge in den Landkreis Regen werden untersagt", teilte die Landrätin Rita Röhrl (SPD) am Sonntag auf der Internetseite des Landratsamtes mit. Sie begründete die Entscheidung mit der hohen Zahl an Corona-Infektionen in der Region. Am Montag werde man eine entsprechende Allgemeinverfügung beschließen. Sie solle ab Dienstag in Kraft treten und bis Ende Januar gültig sein.

Im Landkreis Regen gilt ab Montag die 15-Kilometer-Regel

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin vom Sonntag (Stand: 00.00 Uhr) gab es im Landkreis Regen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 268 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Damit wird in der Region ab Montag vermutlich die 15-Kilometer-Regel gelten, wonach sich Menschen nur noch aus triftigem Grund weiter als 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen dürfen.

"Es wäre den einheimischen Bürgern nicht zu vermitteln, dass Menschen aus Regionen wie Regensburg, Landshut oder München zum Wandern, Spazieren oder Skifahren in den Bayerischen Wald kommen könnten, die Menschen aus der Region sich aber an die 15-Kilometer-Begrenzung halten müssen", heißt es in der Mitteilung weiter.

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