Es grünt so grün

Mehr Grünanlagen in Bayerns großen Städten

Vor 25 Jahren war es in den zehn größten Städten in Bayern noch nicht so grün wie heutzutage.

Vor 25 Jahren war es in den zehn größten Städten in Bayern noch nicht so grün wie heutzutage.

Bild: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

Vor 25 Jahren war es in den zehn größten Städten in Bayern noch nicht so grün wie heutzutage.

Bild: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

Die großen bayerischen Städte bieten ihren Bewohnern heutzutage deutlich mehr Grünanlagen als in den 90ern. Doch nicht alles, was grün ist, zählt.
Vor 25 Jahren war es in den zehn größten Städten in Bayern noch nicht so grün wie heutzutage.
dpa
19.11.2020 | Stand: 13:06 Uhr

In den zehn größten bayerischen Städten stehen den Bewohnern heute deutlich mehr Grünanlagen zur Verfügung als Mitte der 90er-Jahre. Pro Kopf waren es Ende 2019 im Schnitt 20 Quadratmeter, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Das ist ein Plus von gut 50 Prozent im Vergleich zu Ende 1996. Damals waren es 13,1 Quadratmeter.

Augsburg hat vergleichsweise wenig Grünanlage pro Einwohner

Am meisten Platz in den Grünanlagen haben dabei die Bayreuther mit 30,5 Quadratmetern pro Kopf, vor den Bambergern mit 29,4 und den Regensburgern mit 26,9. Am wenigsten Grünanlage pro Einwohner gibt es in Erlangen mit 11,8 Quadratmetern, Fürth mit 12,9 und Augsburg mit 18.

Die Zahlen sagen allerdings nicht automatisch etwas darüber aus, wie grün eine Stadt ist. "Zu den Grünanlagen gehören zum Beispiel Parks oder Botanische Gärten, nicht jedoch naturnahe Grünflächen, wie zum Beispiel Flussauen, die als Vegetationsfläche erfasst werden", heißt es dazu vom Landesamt für Statistik. So erklärt sich auch, warum es in den großen Städten 4,9 Quadratmeter mehr Grünanlage pro Kopf gibt als im landesweiten Durchschnitt.