Oberpfalz

Strafbefehl gegen evangelischen Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs

ARCHIV - 27.03.2013, Hessen, Tränkhof: Unter blauem Himmel und gegen die Sonne zeichnet sich eine Jesusstatue unter dem Kreuz ab. Die Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche sollen künftig auf Antrag Ausgleichszahlungen von bis zu 50000 Euro bekommen. Das hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, am Donnerstag (24.09.20) in Fulda gesagt. Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

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Bild: Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

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Bild: Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

Strafbefehl gegen einen evangelischen Pfarrer aus der Oberpfalz wegen sexuellen Missbrauchs: Laut Gericht ist eine Bewährungsstrafe vorgesehen.
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dpa
17.06.2021 | Stand: 17:26 Uhr

In der Oberpfalz ist gegen einen evangelischen Pfarrer ein Strafbefehl wegen sexuellen Missbrauchs erlassen worden. Wie ein Sprecher des Amtsgerichtes in Tirschenreuth am Donnerstag berichtete, ist demnach für den Geistlichen eine Strafe von elf Monaten auf Bewährung vorgesehen. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Opfer soll in diesem Fall eine erwachsene Frau sein. Gegen den Pfarrer wurde der Strafbefehl aufgrund des Paragrafen zu "Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses" erlassen. Die beiden hätten eine besondere Beziehung in einer dieser Konstellationen gehabt, erklärte der Gerichtssprecher. Details nannte er nicht.

Pfarrer kann Einspruch einlegen

In dem Paragrafen 174c des Strafgesetzbuches geht es unter anderem um sexuelle Handlungen an behinderten, psychisch kranken oder körperlich kranken Menschen. Der Pfarrer hat nun die Möglichkeit, den Strafbefehl zu prüfen und auch Einspruch einzulegen. In diesem Fall würde es zu einem Prozess kommen.

Von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern war am Donnerstag zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Nach den Medienberichten war der Pfarrer bereits suspendiert worden.

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