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Geiselnahme und Kantholz-Schläge - Mann zu Freiheitsstrafe verurteilt

Damit er eine Anzeige zurücknimmt, hat ein 41-Jähriger im Januar einen Mann als Geisel genommen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat ihn nun verurteilt.

Damit er eine Anzeige zurücknimmt, hat ein 41-Jähriger im Januar einen Mann als Geisel genommen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat ihn nun verurteilt.

Bild: Peter Kneffel, dpa

Damit er eine Anzeige zurücknimmt, hat ein 41-Jähriger im Januar einen Mann als Geisel genommen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat ihn nun verurteilt.

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Damit er eine Anzeige zurücknimmt, hat ein 41-Jähriger im Januar einen Mann als Geisel genommen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat ihn nun verurteilt.
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dpa
09.08.2021 | Stand: 18:39 Uhr

Um ihn zur Zurücknahme einer Anzeige zu bewegen, hat ein 41-Jähriger einen Mann als Geisel genommen und gedroht, ihn mit einem Messer umzubringen. Nun hat ihn das Landgericht Nürnberg-Fürth am Montag wegen Freiheitsberaubung, versuchter Nötigung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Laut Anklage packte der Angeklagte im Januar den Mann von hinten, drückte ihm ein Messer an die Kehle und zwang ihn, in ein Auto einzusteigen. Während der Fahrt drohte der 41-Jährige demnach, sie würden nun miteinander in den Wald fahren, wo er ihn umbringen wolle. Zudem forderte er seine Geisel auf, eine von ihr zuvor erstattete Anzeige bei der Polizei zurückzunehmen.

Geiselnahme und Kantholz-Schläge - Mann zu Freiheitsstrafe verurteilt

Am Zielort angekommen schlug der 41-Jährige laut der Anklage dem verängstigten Mann mit einem 1,20 Meter langem Kantholz ins Gesicht. Weil zufällig Zeugen in der Nähe gewesen seien, habe dieser aber fliehen können. Dabei bekam er mit dem Kantholz noch einen Schlag auf den Hinterkopf mit.

Der 41-Jährige sitzt bereits seit Januar in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten das Strafmaß gefordert, auf das das Landgericht letztendlich entschied: eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Die Verteidigung hatte auf Freispruch und Auflösung des Haftbefehls plädiert.

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