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Nach möglicher Sichtung: Bären-Verdacht am Alpenrand bestätigt sich nicht

Nach möglicher Sichtung

Bären-Verdacht am Alpenrand bestätigt sich nicht

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    Zuletzt waren Hinweise auf Braunbären in Bayern nicht offiziell bestätigt worden. (Symbolbild)
    Zuletzt waren Hinweise auf Braunbären in Bayern nicht offiziell bestätigt worden. (Symbolbild) Foto: Lino Mirgeler/dpa

    Der Bären-Verdacht nach einer möglichen Sichtung am oberbayerischen Alpenrand hat sich nicht bestätigt. Die an einem Baum bei Reit im Winkl (Landkreis Traunstein) gefundenen Haare seien vom Senckenberg Institut für Wildtiergenetik genetisch untersucht worden, teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg auf Nachfrage mit. Die Qualität der Haarproben lasse «jedoch keine Artbewertung zu».

    Es gebe damit keine Anhaltspunkte, die die Anwesenheit eines Bären bestätigen würden, teilte die Behörde mit. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

    Das Landratsamt Traunstein hatte die gesammelten Proben nach der möglichen Sichtung im Bereich der Winklmoosalm an der Grenze zu Österreich an das Landesamt in Augsburg geschickt. Experten hatten vor Ort unter anderem eine Wetzstelle und Trittabdrücke gefunden. Diese Spuren allein seien aber keine eindeutigen Hinweise auf einen Bären gewesen, hatte das Landesamt für Umwelt nach der Meldung mitgeteilt. Bilder und Videos vom vermeintlichen Bären selbst gab es nicht.

    Seit 2023 kein Hinweis mehr offiziell bestätigt

    Hinweise auf mögliche Bären in Bayern hatte es zuletzt immer wieder gegeben. Das Landesamt für Umwelt hatte nach dem letzten offiziell nachgewiesenen Braunbären im Hintersteiner Tal im Allgäu 2023 bis Mai 2025 nach eigenen Angaben rund 70 Hinweise auf ein solches Tier bekommen. Bestätigt wurde demnach aber keiner der Fälle.

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