Faschingsferien

Opposition kritisiert weiter die gestrichenen Faschingsferien in Bayern

Eigentlich hätten Bayerns Schüler diese Woche Faschingsferien. Doch wegen der Corona-Pandemie entfallen sie. Der Unterricht zu Hause geht weiter. Grüne und SPD kritisieren das.

Eigentlich hätten Bayerns Schüler diese Woche Faschingsferien. Doch wegen der Corona-Pandemie entfallen sie. Der Unterricht zu Hause geht weiter. Grüne und SPD kritisieren das.

Bild: Jonas Güttler, dpa

Eigentlich hätten Bayerns Schüler diese Woche Faschingsferien. Doch wegen der Corona-Pandemie entfallen sie. Der Unterricht zu Hause geht weiter. Grüne und SPD kritisieren das.

Bild: Jonas Güttler, dpa

Auch werfen Grüne und SPD unter anderem dem Kultusministerium vor, Schulen bei einer Reduzierung des Unterrichts in diesen Tagen mit der Schulaufsicht gedroht zu haben.
Eigentlich hätten Bayerns Schüler diese Woche Faschingsferien. Doch wegen der Corona-Pandemie entfallen sie. Der Unterricht zu Hause geht weiter. Grüne und SPD kritisieren das.
dpa
15.02.2021 | Stand: 18:44 Uhr

Die Oppositions-Kritik an der Streichung der Faschingsferien in dieser Woche reißt nicht ab. "Die Söder-Idee, die Faschingsferien ersatzlos zu streichen, war einfach Bockmist", sagte der Grünen-Bildungspolitiker Max Deisenhofer am Montag. Nachdem nun erst ab der kommenden Woche wieder mehr Klassen in den Präsenzunterricht zurückkehren könnten, sei die ursprüngliche Begründung für die Streichung der Ferien entfallen. Simone Strohmayr (SPD) kritisierte: "Was es gebraucht hätte, wäre ein Konzept gewesen, um benachteiligte Schülerinnen und Schüler aufzufangen: Die Ferien hätten für individuelle Förderung genutzt werden können."

Opposition kritisiert gestrichene Faschingsferien und Schulaufsichts-Drohung

Zudem gibt es nun vereinzelte Diskussionen über den Umfang des Distanzunterrichts in diesen Tagen. Grüne und SPD warfen dem Kultusministerium und speziell der Regierung von Oberbayern am Montag vor, Schulen bei einer Reduzierung des Unterrichts in diesen Tagen mit der Schulaufsicht gedroht zu haben - etwa mit dem Hinweis, "Unterricht light" solle den zuständigen Stellen gemeldet werden. (Lesen Sie auch: Oberallgäuer Schulen in der Krise: Kurze Fristen, schwere Organisation)

Das Kultusministerium erklärte dazu, die konkrete pädagogische Ausgestaltung des Unterrichts erfolge wie immer durch die Schulen vor Ort. Sollte es Hinweise auf fehlende Unterrichtsangebote an einzelnen Schulen geben, würde die jeweilige Schulaufsicht diesen nachgehen. (Lesen Sie auch: Faschingsferien gestrichen - Sonthoferin schreibt offenen Brief an Kultusminister Piazolo)

Eine leichte Reduzierung des Distanzunterrichts oder ein früherer Schluss an einzelnen Tagen hätte demzufolge wohl keine Konsequenzen.

Lesen Sie auch: Freie Wähler in Bayern fordern Ersatz für Faschingsferien