Corona-Krise

Oster-Urlaub oder Oster-Lockdown? Söder spricht über Corona-Aussichten

Schon vergangenes Jahr gingen Menschen an Ostern mit Mundschutz spazieren. Ministerpräsident Markus Söder spricht nun über die Situation in 2021.

Schon vergangenes Jahr gingen Menschen an Ostern mit Mundschutz spazieren. Ministerpräsident Markus Söder spricht nun über die Situation in 2021.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Archiv)

Schon vergangenes Jahr gingen Menschen an Ostern mit Mundschutz spazieren. Ministerpräsident Markus Söder spricht nun über die Situation in 2021.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Archiv)

Einige Corona-Öffnungen hat Bayern bereits in Aussicht gestellt. Die kommenden Woche entscheiden, ob diese auch überall umgesetzt werde können, sagt Söder.
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dpa
07.03.2021 | Stand: 14:14 Uhr

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef hat Kritik aus dem CSU-Bezirksvorstand Niederbayern an der andauernden Schließung weiter Teile des Einzelhandels und der Gastronomie zurückgewiesen.

Deren Hygienekonzepte "funktionieren nur bei niedriger Inzidenz", sagte Söder am Samstag bei einer Bezirksvorstandssitzung. Es gelte die Entwicklung abzuwarten: "In den nächsten zwei Wochen entscheidet sich, ob wir Oster-Urlaub oder Oster-Lockdown haben werden", sagte Söder.

Söder: Zusätzlicher Impfstoff für Grenzregionen

Der Ministerpräsident versprach, zusätzlichen Impfstoff für Ostbayern zur Verfügung zu stellen. CSU-Bezirkschef Andreas Scheuer forderte: "Ostbayern muss wegen seiner Lage an der Grenze zu Tschechien zum Sonderkorridor werden." Die von der Staatsregierung zugesagten 50.000 zusätzlichen Impfdosen für die Grenzregion zu Tschechien seien ein erster Schritt, aber weitere Zusatzlieferungen seien notwendig. "Zusätzlich brauchen wir eine Flexibilität bei der Frage, wen wir damit impfen dürfen", sagte der Bundesverkehrsminister. Söder sagte, er würde diese Entscheidung gerne den Landräten überlassen.

Lockerungen bleiben an der Genze zu Tschechien aus

Der niederbayerische Landrätesprecher, Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber, sagte, nachdem die Bewohner der Altenheime geimpft seien, verlagerten sich die Infektionsherde auf den privaten Bereich und den Arbeitsplatz. "Nur wenn wir in diesen Bereichen das Infektionsgeschehen in den Griff bekommen, dann wird es nicht auf die zweite und dritte Landkreisreihe und das übrige Bayern überschwappen."

Wegen der Infektionen aus Tschechien gebe es in Ostbayern keine Lockerungen, "zum Nachteil der Schulen, des Handels, der Gastronomie und Hotellerie", sagte Gruber. Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich warnte vor den Langzeitfolgen der Schulschließungen. Landkreistagspräsident Christian Bernreiter verwies auf die gestiegenen Anforderungen an die Jugend- und Familien-Beratungseinrichtungen.

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