Gefährliche Rettung

Schneeschuhwanderer sitzen an vereistem Steilhang fest

Drei verirrte Schneeschuhwanderer - darunter ein fünfjähriger Junge - musste die Bergwacht Zwiesel per Hubschrauber an der Arberseewand in Niederbayern retten. Sie kamen an dem vereisten Steilhang nahe Bayerisch Eisenstein (Landkreis Regen) nicht mehr weiter.

Drei verirrte Schneeschuhwanderer - darunter ein fünfjähriger Junge - musste die Bergwacht Zwiesel per Hubschrauber an der Arberseewand in Niederbayern retten. Sie kamen an dem vereisten Steilhang nahe Bayerisch Eisenstein (Landkreis Regen) nicht mehr weiter.

Bild: Carina Jungchen-Wenzlick (Symbolbild)

Drei verirrte Schneeschuhwanderer - darunter ein fünfjähriger Junge - musste die Bergwacht Zwiesel per Hubschrauber an der Arberseewand in Niederbayern retten. Sie kamen an dem vereisten Steilhang nahe Bayerisch Eisenstein (Landkreis Regen) nicht mehr weiter.

Bild: Carina Jungchen-Wenzlick (Symbolbild)

Ein 48-Jähriger, sein fünfjähriger Sohn und ein 29-Jähriger kommen an der vereisten Arberseewand (Niederbayern) nicht mehr weiter. Per Hubschrauber werden sie gerettet.
Drei verirrte Schneeschuhwanderer - darunter ein fünfjähriger Junge - musste die Bergwacht Zwiesel per Hubschrauber an der Arberseewand in Niederbayern retten. Sie kamen an dem vereisten Steilhang nahe Bayerisch Eisenstein (Landkreis Regen) nicht mehr weiter.
dpa
15.02.2021 | Stand: 18:08 Uhr

Die Bergwacht Zwiesel hat drei verirrte Schneeschuhwanderer an der Arberseewand in Niederbayern gerettet. Ein 48 Jahre alter Mann, sein fünfjähriger Sohn und ein 29 Jahre alter Begleiter kamen an dem vereisten Steilhang nahe Bayerisch Eisenstein (Landkreis Regen) nicht mehr weiter, wie der Sprecher der Bergwacht Zwiesel am Montag erklärte. Am Sonntag kurz vor 17 Uhr verständigten die Wanderer die Bergwacht.

Ein Hubschrauber rettet die drei Schneeschuhwanderer am vereisten Steilhang

Mit insgesamt 17 Einsatzkräften, drei Motorschlitten und dem in Straubing stationierten ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 15" gelang es schließlich, die beiden Männer und den Buben in Sicherheit zu bringen. "Zum Glück hat der Pilot es noch bei Helligkeit geschafft", sagt der Sprecher der Bergwacht. "Der Hubschrauber kann nämlich bei Nacht nicht fliegen." Es sei eine "sensationelle Leistung" des Piloten gewesen. (Lesen Sie auch: 15-Jährige stürzt von Felswand ab - Jugendliche wanderten trotz Schnee und Eis)

Weil es inzwischen dunkel war, mussten die Nothelfer, die die Verirrten aufgespürt hatten, anschließend von ihren Kollegen mit Ausrüstung versorgt werden und sich selbst von dem steilen Abhang abseilen. Die Arberseewand am Großen Arbersee sei ein schwieriges Gebiet für Wanderer, sagt der Bergwacht-Sprecher: "Wenn man da reingeht, wird es immer steiler und steiler." Insgesamt habe der Einsatz bis nach 21 Uhr gedauert und sei auch für die Rettungskräfte gefährlich gewesen. (Lesen Sie auch: Das musst Du übers Schneeschuhwandern wissen)