Fußball-Europameisterschaft

Stadt München plant weiterhin vier EM-Partien in der Allianz Arena

Ob in der Allianz Arena vier EM-Spiele stattfinden können? Die Stadt München rechnet noch fest damit.

Ob in der Allianz Arena vier EM-Spiele stattfinden können? Die Stadt München rechnet noch fest damit.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Archivbild)

Ob in der Allianz Arena vier EM-Spiele stattfinden können? Die Stadt München rechnet noch fest damit.

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Trotz der Corona-Lage plant die Stadt München vier EM-Spiele in der Allianz Arena. Doch ob die Europameisterschaft stattfinden kann, ist weiterhin fraglich.
Ob in der Allianz Arena vier EM-Spiele stattfinden können? Die Stadt München rechnet noch fest damit.
dpa
19.01.2021 | Stand: 07:22 Uhr

Trotz der nach wie vor angespannten Corona-Lage plant die Stadt München weiterhin mit vier Spielen bei der Fußball-EM in diesem Sommer. Das teilte das Referat für Bildung und Sport der bayerischen Landeshauptstadt am Dienstag auf Anfrage mit.

Weil die Corona-Infektionszahlen weiter sehr hoch sind und manche Experten von einer Verschlechterung der Situation in den nächsten Monaten ausgehen, wachsen die Zweifel an einer Europameisterschaft mit zwölf Ausrichterstädten verteilt über den ganzen Kontinent.

Regelungen für die Fußball-EM bis zum 5. März

München gehe "unverändert davon aus", dass die EM auch in der Allianz Arena stattfinden werde, teilte die Stadt mit. Das Konzept des Events werde ausgehend von einem Idealszenario - also vier Partien mit Zuschauern - regelmäßig angepasst. Die Lage werde in enger Abstimmung mit dem Deutschen Fußball-Bund, der Europäischen Fußball-Union UEFA sowie Sicherheits- und Gesundheitsbehörden laufend erörtert. Bis 5. März sollen Regelungen für jeden Spielort getroffen werden.

Berichte über Planspiele, wonach das Turnier aus logistischen Gründen nur in einem Land - etwa Russland - stattfinden könnte, hatte die UEFA bereits im November zurückgewiesen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erwartet, dass die EM komplett abgesagt wird. Er befürchtet eine Corona-Situation im März, "in der kaum jemand überhaupt auf die Idee kommen wird, eine Fußball-EM auszutragen".