Hohe Preise

Teures Garmisch-Partenkirchen: Ausflügler zahlen bald 25 Euro für einen Parkplatz

Na da fehlen aber noch 20 Euro - und generell kommt man mit ein paar Münzen beim Parken in Garmisch-Partenkirchen nicht mehr weit.

Na da fehlen aber noch 20 Euro - und generell kommt man mit ein paar Münzen beim Parken in Garmisch-Partenkirchen nicht mehr weit.

Bild: Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

Na da fehlen aber noch 20 Euro - und generell kommt man mit ein paar Münzen beim Parken in Garmisch-Partenkirchen nicht mehr weit.

Bild: Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

"Eine Lösung geht nur über den Geldbeutel", heißt es von den Verantwortlichen. Das Parken in Garmisch soll deutlich teurer werden - mit einem klaren Ziel.

Na da fehlen aber noch 20 Euro - und generell kommt man mit ein paar Münzen beim Parken in Garmisch-Partenkirchen nicht mehr weit.
dpa
19.08.2020 | Stand: 18:01 Uhr

25 Euro sollen Ausflügler und Urlauber in Garmisch-Partenkirchen kommenden Winter pro Tag für einen Parkplatz zahlen. Das haben die Initiatoren der Kampagne "GaPa - Mobilität neu entdeckt" laut dem Bayerischen Rundfunk (BR) zumindest für die Bereiche Olympia-Eissportzentrum, Hausberg, Kreuzeck und Eibsee bekanntgegeben.

"Eine Lösung geht nur über den Geldbeutel"

So wollen die GaPa-Tourismus GmbH, die Bayerische Zugspitzbahn und das Organisationskomitee Ski-Weltcup schon im Hochsommer Lösungen für das Verkehrschaos im Winter finden. Denn: "Eine Lösung geht nur über den Geldbeutel", wie Peter Fischer, Chef des Organisationskomitees, dem BR sagte.

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Weniger Menschen sollen mit dem Auto anreisen

Die Höhe der Parkgebühren soll bewusst abschreckend wirken, damit weniger Menschen mit dem Auto anreisen. Investiert werden soll laut Fischer dafür in Schnee- und Shuttlebusse. Womöglich etwas billiger wird das Parken für Skifahrer: Mit Gutschriften beim Skipass oder mit einer saisonalen Parkgebühr von 125 Euro.

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Testprojekt läuft von Dezember bis Februar

Zunächst geht das Testprojekt von Dezember bis Februar. "Danach schauen wir, was funktioniert hat und was nicht", sagte Michael Gerber, Geschäftsführer der GaPa-Tourismus GmbH, laut dem Münchner Merkur (online). Für Nachfragen waren die Initiatoren zunächst nicht erreichbar.

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