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Zwölf Stämme

Spur zu Sekte: Auch Shalomahs Bruder verschwand vor fünf Jahren

ARCHIV - Blick auf ein Holzschild am 05.09.2013, das den Besucher in Klosterzimmern bei Deiningen (Bayern) im Nördlinger Ries begrüßt. Dort lebt die Glaubensgemeinschaft der «Zwölf Stämme». Erstmals ist ein Mitglied der umstrittenen Sekte wegen Prügelstrafen für Kinder zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Foto: Daniel Karmann/dpa (zu dpa «Erstmals Haftstrafe ohne Bewährung nach Prügelskandal bei Sekte» vom 29.01.2016) +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - Blick auf ein Holzschild am 05.09.2013, das den Besucher in Klosterzimmern bei Deiningen (Bayern) im Nördlinger Ries begrüßt. Dort lebt die Glaubensgemeinschaft der «Zwölf Stämme». Erstmals ist ein Mitglied der umstrittenen Sekte wegen Prügelstrafen für Kinder zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Foto: Daniel Karmann/dpa (zu dpa «Erstmals Haftstrafe ohne Bewährung nach Prügelskandal bei Sekte» vom 29.01.2016) +++ dpa-Bildfunk +++

Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

ARCHIV - Blick auf ein Holzschild am 05.09.2013, das den Besucher in Klosterzimmern bei Deiningen (Bayern) im Nördlinger Ries begrüßt. Dort lebt die Glaubensgemeinschaft der «Zwölf Stämme». Erstmals ist ein Mitglied der umstrittenen Sekte wegen Prügelstrafen für Kinder zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Foto: Daniel Karmann/dpa (zu dpa «Erstmals Haftstrafe ohne Bewährung nach Prügelskandal bei Sekte» vom 29.01.2016) +++ dpa-Bildfunk +++

Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

Noch ist unklar, wo sie ist. Die Polizei stuft die Mails an die Pflegeeltern als echt ein. Und es wird ein alter Fall aus der Familie bekannt – mit Parallelen.
19.10.2021 | Stand: 17:57 Uhr

Im Fall der elfjährigen Shalomah Hennigfeld gibt es eine überraschende Wende: Nach Recherchen unserer Redaktion ist im November 2016 auch der Bruder des jetzt vermissten Mädchens verschwunden. Er lebte damals nach dem Entzug des Sorgerechts für seine Eltern in einem Heim. Nachdem ihn die zuständigen Behörden nicht finden konnten, tauchte der Zwölfjährige auf einmal bei seinen Eltern auf. Die genauen Umstände seines Verschwindens wurden nie geklärt. Der Junge beteuerte seinerzeit, freiwillig mitgegangen zu sein. Da er auch bei seinen leiblichen Eltern leben wollte, durfte er dort bleiben.